Fendrich-Prozess noch vor Weihnachten

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Der Prozess gegen Austropopper Rainhard Fendrich wird noch vor Weihnachten stattfinden. Einen diesbezüglichen Bericht der Tageszeitung “Österreich“ bestätigte Fendrichs Anwalt Manfred Ainedter.

Fendrich ist des Drogenbesitzes und in einigen Fällen der Drogenüberlassung angeklagt. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Richter in dem Verfahren ist Walter Stockhammer, der unter anderem beim „Saliera“-Prozess den Vorsitz des Schöffensenats innehatte. Als wahrscheinlicher Prozesstermin gilt der 21. Dezember.

Fendrich wird vorgeworfen, seit 15 Jahren Kokain für den Eigenkonsum bezogen und außerdem seit dem Jahr 2002 etwa 20 bis 30 Mal gemeinsam mit einem Wiener Promi-Schneider konsumiert zu haben, was die Anklagebehörde als Weitergabe qualifiziert. Im Fall eines Schuldspruchs drohen Fendrich nach Paragraf 27 Suchtmittelgesetz (SMG) bis zu sechs Monate Haft.

In der elfseitigen Anklageschrift ist Fendrich allerdings nur eine „Randfigur“: In erster Linie setzt sich Staatsanwalt Michael Leitner mit jenen beiden Männern – einem 61-jährigen Angestellten und einem 59-jährigen Geschäftsmann – auseinander, die Fendrich seit 15 Jahren mit Kokain versorgt haben sollen.

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