Feinstaub in Wien: Bessere Gesundheit durch teureres Parken?

Es liegt etwas in der Luft: Feinstaub.
Es liegt etwas in der Luft: Feinstaub. ©Bilderbox/Symbolbild
Kurzparken wird in Wien bald spürbar teurer. Die Stadtregierung erhöht die Gebühren für Parkscheine mit kommendem März um rund zwei Drittel. Dies soll auch zur Reduktion der Feinstaub-Belastung beitragen - die mitunter ein Gesundheitsrisiko sei.
Kurzparken wird teurer

Feinstaubbelastung ist ein nie enden wollendes Thema in Wien. Am Donnerstag war die Luftqualität an 12 von 17 Wiener Messstationen schlecht, so die Online-Version der Tageszeitung Österreich. Der höchste Wert sei in Liesing gemessen worden: über 151 Mikrogramm. Der Grenzwert der EU liege jedoch bei 50.

Ärzte sollen laut oe24.at sogar davon abraten, Sport im Freien auszuübern, zumindest in der Kombination mit dem derzeitigen Nebel. Dieser sorge nämlich in Verbindung mit Autoabgasen für zu hohe Werte bei der Belastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub.

Mehr Geld für’s Parken, weniger Feinstaub?

Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung und die Anhebung der Gebühren für das Kurzparken führen zu einer Verbesserung der Luftqualität, so Wiens Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou.

“Die Stadt Wien beschreitet damit den Weg des konsequenten Klimaschutzes und der Feinstaubbekämpfung. Wien hat seit Jahren ein massives Feinstaubproblem. Heuer sind bereits an mindestens 10 Messstellen die Grenzwerte für die Feinstaubbelastung überschritten, zum Teil erheblich. Hier können wir nicht einfach zusehen und Jahr für Jahr massive Gesundheitsbelastungen in Kauf nehmen,” zeigt sich Vassilakou energisch.

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