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Feinstaub in Wien: 2014 wurden EU-Grenzwerte nicht überschritten

In Wien wurden die Grenzwerte an keiner der Messstationen überschritten.
In Wien wurden die Grenzwerte an keiner der Messstationen überschritten. ©APA
Die Luft in Wien wird besser: An allen Luftmessstellen in der Bundeshauptstadt sind 2014 die EU-Grenzwerte für Feinstaub nicht überschritten worden - und das bereits zum dritten Jahr in Folge. "Beim Feinstaub sind wir alle Verursacher und Betroffene zugleich. Wir sind deshalb alle aufgerufen, einen Beitrag zu leisten. Insgesamt zeigt der Trend aber in die richtige Richtung - die Wiener Anti-Feinstaub-Pakete zeigen Wirkung," so Umweltstadträtin Ulli Sima.
Maßnahmen gegen Feinstaub
Wien im EU-Vergleich
Belastung durch Feuerwerk

Der Grenzwert für den Feinstaub (PM10)-Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm/m3 wird in Wien bereits seit dem Jahr 2004 eingehalten, genauso wie der Grenzwert des lungengängigen Feinstaubs PM2,5 (Jahresmittelwert von 25 Mikrogramm/m3).

EU-Grenzwerte wurden in Wien unterschritten

MA22
MA22 ©MA22

Aufgrund der vorläufigen Ergebnisse der Wiener Messungen wurde das Limit von 35 Tagen, an denen der Tagesmittelwert höher als 50 Mikrogramm/m3 sein darf, wieder unterschritten. Das genaue Endergebnis der Überschreitungsstatistik wird Mitte Jänner nach dem Vorliegen der Labor-Analyse der Filterproben feststehen.

Feinstaub in der Silvesternacht

Traditionell werden jedoch in der Silvesternacht erhöhte Werte verzeichnet. “Die meisten Feuerwerkskörper enthalten toxische Schwermetalle und verursachen neben Feinstaub auch gasförmige Luftschadstoffe wie Schwefel- oder Stickstoffoxide. Darüber hinaus bedeuten sie für Menschen, Haus- und Wildtiere einen enormen Stressfaktor”, ergänzt Karin Büchl-Krammerstätter, die Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung-MA 22.

Jedenfalls bestätigt sich die Wirksamkeit der Maßnahmen der Stadt Wien zur stetigen Verbesserung der Luftqualität durch eine nachhaltige Reduktion von Luftschadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden.

Drittes Anti-Feinstaub-Paket in Wien

Nur knapp ein Viertel des Wiener Feinstaubs ist hausgemacht, drei Viertel kommen durch Ferneintrag nach Wien. Das bereits 3. Maßnahmenpaket umfasst vom Bereich Raumwärme über Baustellen, Verkehr und Winterdienst alle relevanten Verursachergruppen. Die Maßnahmen dieses dritten Feinstaubpakets werden laufend umgesetzt (z.B. Forcierung des öffentlichen Verkehrs und emissionsärmerer Fahrzeuge, wie etwa die Ausweitung des bestehenden Euro-0-LKW-Fahrverbots auf Euro 1 ab 1. Juli dieses Jahres und Euro 2 ab dem 1.1.2016.

Maßnahmen, die im Winter wirksam werden, sind für die Feinstaubreduktion in der Stadt besonders relevant. Die wesentlichen davon betreffen die Bereiche der Raumwärme und des Winterdienstes. Dazu zählen im Heizenergiebereich die thermische Wohnhaussanierung, die Ausweitung der Fernwärmenutzung oder das Verbot von neuen Kohleheizungen. Der Winterdienst vermeidet eine Menge Feinstaub durch effizientere Räumfahrzeuge und die Feuchtsalztechnologie, wodurch deutlich weniger Streumittel zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sieht die Wiener Winterdienstverordnung vor, dass nicht mehr benötigter Streusplitt entfernt werden muss und somit nicht zu einer weiteren Feinstaubquelle wird.

Zwtl.: Das Wiener Luftgütemessnetz

Die Stadt Wien verfügt über ein sehr modernes Luftgütemessnetz, wobei die Messstellen strategisch über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. An den 17 Wiener Luftgüte-Messstationen der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 wird die Luftqualität rund um die Uhr gemessen, an 13 davon wird auch Feinstaub gemessen. Die stündlich aktualisierten Daten werden von der Wiener Umweltschutzabteilung auf der Website www.umweltschutz.wien.at veröffentlicht.

Darüber hinaus bieten der Tonbanddienst “Ozonix” der MA 22 unter 01 4000-8820 sowie die ORF-Teletext-Seiten 621 und 622 aktuelle Informationen zur Luftgüte in Wien.

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