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Fehlende Impfungen: Mehr Masernfälle in Österreich

Fehlende Impfungen verhindern das Eliminieren von Infektionskrankheiten.
Fehlende Impfungen verhindern das Eliminieren von Infektionskrankheiten. ©APA/Barbara Gindl
Masern sind in Europa derzeit sehr häufig vertreten. Trotz kostenloser Impfungen sind auch in Österreich zahlreiche Menschen betroffen. Zu späte oder zu wenig konsequente Impfungen verhindern, die Krankheit zu eliminieren.

Die Masern sind in ganz Europa im Kommen. In Österreich ist die Impfung in diesen Fällen in jedem Alter kostenlos, dennoch sind die Fallzahlen auch hier hoch. Bis 26. September wurden 72 Masernfälle gemeldet. Auch Keuchhusten ist oft anzutreffen. 2017 wurden 1411 Fälle registriert. Bei der Krankheit Poliomyelitis – der Kinderlähmung – hat sich Österreich dem globalen Ziel zur Ausrottung angeschlossen.

Impfraten zu niedrig

Um den Krankheiten jedoch Einhalt zu bieten, sind entsprechende Impfungen notwendig. Eine Evaluierung der Durchimpfungsraten seitens Gesundheitsministeriums bei der Technischen Uni Wien hat jedoch gezeigt, dass zu spät oder zu wenig konsequent geimpft wird. Dadurch entstehende Impflücken bei Kindern und Erwachsenen, diese können erhebliche Folgen mit sich bringen.

Um eine ausreichende Immunität der Bevölkerung in Bezug auf Masern zu erreichen, wäre eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent in zwei Dosen notwendig. 2017 zeigte die Masern-Durchimpfungsrate allerdings, dass diese bei der zweiten Dosis bei zirka 81 Prozent liegt. Damit zeigt sich, dass 48.000 Kinder dieser Altersgruppe die zweite Impfung gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR) nicht erhalten und somit auch nicht den nötigen Schutz haben.

Bei den 6 bis 9-Jährigen haben 89 Prozent die zweite Dosis erhalten. Somit sind in dieser Altersgruppe noch immer fast 27.000 Kinder die eine zweite MMR-Impfung brauchen würden, um vollständigen Schutz zu haben. Bei den 15 bis 30-Jährigen haben rund 70 Prozent zwei MMR-Impfungen hinter sich. Somit bräuchte fast eine halbe Million Menschen noch eine zweite Impfung.

Unvollständige Grundimmunisierung bei Kinderlähmung

Hinsichtlich Kinderlähmung sind die Durchimmpfungrsraten 2017 noch niedriger. Die erste Teilimpfung liegt bei 68-prozentiger Annahme, die zweite bei 45 Prozent. Bei den 2 bis 4-Jährigen sind 17% – also konkret 43.500 Kinder nicht ausreichend geimpft. Dies führt zu einer unvollständigen Grundimmunisierung, die sich höchstwahrscheinlich auch durch mangelndem Schutz gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) oder Pertussis (Keuchhusten) zeigt.

Auch bei den 5 bis 9-Jährrigen fehlt es fast 21.000 Kindern an ausreichendem Schutz. Insgesamt rund 59.500 Kinder dieser Altersgruppe sind nicht ausreichend geschützt. Die Durchimpfungsraten von Auffrischungsimpfungen im Schulalter bewegen sich zwischen 70 und 80 Prozent.

Bei den 10 bis 16-Jährigen sind mehr als 63.300 Kinder und Jugendliche nicht ausrreichend gegen Polio geschützt, rund 6300 von ihnen sind gar nicht geimpft. 57.000 Kinder haben eine Teilimpufng erhalten.

Die Schutzimpfungen sind jedoch notwendig zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Polioimpfung besteht aus sechs Teilen und soll gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B und Haemophilus wirken. Für alle in Österreich wohnenden Kinder steht die Impfung gratis zur Verfügung.

(Red)

 

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