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Februar-Nächtigungen brachen um 10,1 Prozent ein

Besonders Gäste aus den USA und Italien, gefolgt von Großbritannien und der Schweiz, blieben im Februar aus. Ein- und Zwei-Sterne-Hotels blieben weitgehend verschont.

Nach einem moderaten Jänner-Minus von 1,1 Prozent bekommt der Wien-Tourismus die weltweite Konjunkturkrise nun offenbar deutlich zu spüren: Mit 481.000 brachen die Gästenächtigungen im Februar um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Rückgänge gab es aus allen Hauptmärkten mit Ausnahme von Russland und Rumänien, die stabil blieben.

Die stärksten Ausfälle gab es laut einer Aussendung von heute, Mittwoch, bei den Gästen aus den USA (minus 31 Prozent), Italien (minus 30 Prozent), Großbritannien (minus 26 Prozent) und der Schweiz (minus 11 Prozent). Einstellige Rückgänge verzeichnete die Bundeshauptstadt bei den Gästen aus Österreich, Deutschland, Japan und Frankreich. Auf Vorjahresniveau beliefen sich indes die Gästenächtigungen aus Russland, während Rumänien sogar für ein leichtes Plus von 1 Prozent sorgen konnte.

Zulegen konnten im Februar lediglich Hotels im Ein- und Zwei-Sterne-Segment, während alle anderen Kategorien Einbußen hinnehmen mussten. Die Auslastung der Hotelzimmer sank von rund 49 Prozent auf 42 Prozent. Die Bettenauslastung ging ebenfalls zurück: Sie lag im Februar bei 33,7 Prozent (Februar 2008: 39,5 Prozent), wobei den Wien-Besuchern heuer 3.000 Betten mehr zur Verfügung standen als im Vorjahresmonat.

Stark rückläufig entwickelte sich auch der Nettonächtigungsumsatz: Im Jänner 2009 verdienten die Hoteliers mit rund 22,6 Mio. Euro um 15,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Für Februar gibt es dafür noch keine Zahlen.

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