FC Parma fehlt Geld für Heimspiel gegen Udinese

Traditionsclub vor dem Ende
Traditionsclub vor dem Ende
Dem von der Pleite bedrohten italienischen Fußball-Club FC Parma fehlt übereinstimmenden Medienberichten zufolge sogar das Geld für den laufenden Spielbetrieb. Das Heimspiel gegen Udinese Calcio am Sonntagnachmittag stehe demnach auf der Kippe, weil der Serie-A-Verein nicht das nötige Geld für Ordner, Stromkosten, Rettungskräfte und die Organisation der Partie aufbringen könne.


Der Club soll demzufolge bereits den Ligaverband über die Notsituation informiert haben. Am Dienstagabend hatte die Staatsanwaltschaft den Konkurs des hoch verschuldeten Clubs beantragt. Giampietro Manenti, der neue Präsident, hätte bis zum Montag Spielergehälter und Steuern in Millionenhöhe zahlen müssen. Den Medienberichten zufolge ging bis Mittwochabend bei den Profis aber noch kein Geld ein.

Über das Schicksal des Traditionsclubs soll am 19. März in einer Anhörung entschieden werden. Im Falle einer Pleite droht dem derzeitigen Schlusslicht der Serie A der Neustart in der italienischen Amateurliga.

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