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FC Lustenau geht in St. Pölten wieder leer aus und verliert 2:3

Sieben Mal sind die Vorarlberger mit dem Bus zu Erste-Liga-Spielen nach St. Pölten gefahren und sieben Mal mussten sie die lange Heimreise ohne Punktgewinn antreten. Nach langer Zeit recht ausgeglichenem Spiel setzte sich der SKN St. Pölten dank besserer Schlussphase mit 3:2 durch.

Mit jeweils neuem Spielsystem traten der SKN St. Pölten und der FC Lustenau zum Frühjahrsauftakt gegeneinander an. Die Niederösterreicher stellten auf ein 4-4-2-System mit der spanischen Neuerwerbung Alejandro Velasco Farinas, genannt „Jano“, im zentralen Mittelfeld (und Goalgetter Segovia nur auf der Bank) um. Die Vorarlberger präsentierten sich im 3-3-3-1-System (a la SV Ried) und das gleich mit vier neuen Spielern: Stipe Vucur im Abwehrzentrum, Lukas Hinterseer und Luka Jakara in den Mittelfeldreihen und Enes Novinic an vorderster Front.
Spielerisch gab es anfangs wenig zu sehen, aber das änderte sich nach rund 20 Minuten schlagartig. Zunächst prüften die Lustenauer Hinterseer (nach einem Konter) und Teurezbacher (per Nachschuss) St. Pöltens Keeper Christoph Riegler. Danach scheiterte Michael Ambichl nach einer schönen Jano-Flanke an Lustenaus Keeper Andreas Lukse.  Schließlich brachte Dennis Mimm die Vorarlberger mit einem schönen Drop-Kick nach einer Flanke von Daniel Luxbacher 1:0 in Führung (27.). Keine zehn Minuten später (38.) stellte St. Pöltens Thomas Fröschl nach einem Zuspiel von Dominik Hofbauer per Seitfallzieher auf 1:1.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gab’s dann wieder lange keine Torszenen. St. Pölten übte zumindest ein bisschen Druck aus und Ambichl versuchte es mit einem Distanzschuss (65.). Keine 30 Sekunden später schoss der eingewechselte Stefan Riess mitten auf das St. Pöltner Tor. Folglich prüften noch Jano per Kopf (75.) und der spielfreudige Hofbauer mit einem scharfen Schuss (80.) Lustenau-Keeper Lukse. In der Schlussphase ging es dann aber Schlag auf Schlag: Zuerst köpfelte Jano (nach einer Kopfballvorlage des eingewechselten Segovia) St. Pölten 2:1 in Front (88.). Die Torhymne war noch nicht einmal abgedreht, nützte Fröschl einen Stellungsfehler der Lustenauer Dreierkette und schoss zum 3:1 ein (89.). In der ersten Minuten der Nachspielzeit konnte der eingewechselte Ex-St. Pöltner Florian Zellhofer dann noch auf seiner alten Wirkungsstätte auf 2:3 aus Lustenauer Sicht verkürzen.
 
Erste Liga (22. Runde):
SKN St. Pölten – FC Lustenau 3:2 (1:1)
St. Pölten, Voith-Platz, 1.050 SR: Mag. Harald Ruiss

Torfolge: 0:1 Mimm (27.), 1:1 Fröschl (38.), 2:1 Jano (88.), 3:1 Fröschl (89.), 3:2 Zellhofer (91.) 

SKN St. Pölten: Riegler – Zwierschitz, Popp, Rödl, Speiser (46. Kotynski) – Ambichl (83. Hofbauer), Jano, Fallmann, Hofbauer – Fröschl, Schibany (71. Segovia)

FC Lustenau: Lukse – Haselberger, Vucur, Bolter – Mimm, Freitag, Jakara (73. Holzmann) – Teurezbacher (85. Zellhofer), Hinterseer, Luxbacher (57. Riess) – Novinic

Gelbe Karten: Ambichl (44. Kritik), Fröschl (66. Foul), Fallmann (87. Foul) bzw. Hinterseer (67. Foul), Holzmann (80. Foul)
 
Die Besten: Ambichl, Hofbauer, Fröschl bzw. Mimm

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