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FC Bayern und Atletico Madrid im CL-Viertelfinale

Schweinsteiger traf für die Bayern
Schweinsteiger traf für die Bayern
Der FC Bayern München hat den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Champions-League in souveräner Manier bewältigt. Nach einem 2:0 in London gab sich der Titelverteidiger am Dienstag im Rückspiel gegen Arsenal mit einem 1:1 keine Blöße. Neben den Bayern schaffte auch Atletico Madrid mit einem 4:1 gegen den AC Milan erstmals seit 17 Jahren den Einzug in die Runde der letzten acht.


In München erlebten 68.000 Zuschauer – darunter Bayerns nach einem turbulenten Prozesstag um Ablenkung bedachter Präsident Uli Hoeneß – einen am Ende unaufgeregten Abend. Durch die 0:2-Heimniederlage gegen Arsenal im Achtelfinal-Duell des Vorjahres gewarnt, ließen die Hausherren mit David Alaba wie gewohnt als linkes Teilstück der Viererkette nur wenig zu.

Ganz dem Credo von Trainer Pep Guardiola folgend, übte sich Deutschlands schier unschlagbarer Spitzenreiter in Dominanz durch Ballbesitz. Arsenal rannte dem Spielgerät zumeist hinterher und schien vor allem darauf bedacht, den Bayern nicht ins offene Messer zu laufen. Bis auf einen Kopfball von Olivier Giroud (31.) hatte FCB-Torhüter Manuel Neuer einen geruhsamen Arbeitstag. Der regierende Champion war bei seinen Angriffen deutlich gefährlicher.

Schweinsteiger traf nach Vorarbeit von Franck Ribery nach der Pause schließlich verdientermaßen. Keine drei Minuten später schlug Arsenal aber praktisch aus dem Nichts zurück. Ex-Bayer Podolski bezwang Neuer aus spitzem Winkel, die Münchner monierten vergeblich ein zuvor getätigtes Foul des Torschützen an Philipp Lahm. Zittern mussten die Bayern aber trotzdem nicht mehr. Der eingewechselte Müller scheiterte in der 92. Minute noch per Foulelfmeter an Arsenal-Keeper Lukasz Fabianski.

Atletico erwischte im Stadion Vicente Calderon einen Traumstart. Der mittlerweile für Spanien einlaufende Diego Costa machte sich nach einer Flanke von Koke erfolgreich lang. Milan ließ sich dadurch trotzdem nicht aus dem Konzept bringen. Die in der heimischen Meisterschaft abgeschlagenen Mailänder übernahmen rasch das Kommando, von den heimstarken Madrilenen war offensiv kaum noch etwas zu sehen.

Der ehemalige Weltfußballer Kaka traf per Kopf zunächst zum Ausgleich (27.), keine zehn Minuten später vergab der brasilianische Kapitän der “Rossoneri” erneut per Kopf eine weitere Großchance. Atletico wankte, durfte mit etwas Glück aber erneut jubeln. Der türkische Internationale Arda Turan zog aus 17 Meter ab, von Milan-Verteidiger Adil Rami abgefälscht senkte sich der Ball ins Gehäuse der Gäste.

Gabi legte für die Elf von Trainer Diego Simeone kurz nach Seitenwechsel fast nach, ein Kopfball von Garcia beendete Milans Ambitionen dann endgültig. Der siebente Treffer von Costa in seinem fünften Spiel im laufenden Bewerb beendete schließlich einen gelungenen Abend für Austrias Gruppengegner. Ein Viertelfinale ohne italienische Beteiligung gab es in der Königsklasse in den vergangenen zehn Jahren nur einmal, in der Saison 2008/09.

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