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FC Bayern startet Jagd auf zweites Triple

Wolfsburg empfängt die Bayern
Wolfsburg empfängt die Bayern
Für den FC Bayern soll der Start in die deutsche Fußball-Frühjahresmeisterschaft zur Botschaft an die Konkurrenz werden. Am Freitag gastieren die Münchner beim VfL Wolfsburg. Mit einem Erfolg beim ersten Verfolger sieht die Konkurrenz das Aushängeschild endgültig enteilen, im Titelkampf droht erneut Langeweile. Die Vormachtstellung der Bayern sorgte deshalb in der Winterpause für Diskussionsstoff.


Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler machte den Anfang, er sah die Lücke zum Rekordmeister vom Rest der Liga als nicht mehr zu schließen. “So gut scouten kannst du gar nicht, dass du denen einigermaßen das Wasser reichen kannst. Da liegen einfach Welten dazwischen”, befand Völler im “kicker”.

Ein weiterer, in dieser Saison abgestürzter Bayern-Jäger sah es ähnlich. “In Deutschland gibt es keinen Mitfavoriten mehr. Da gibt es einen, der gewinnt die Meisterschaft”, meinte Hans-Joachim Watzke. Dortmunds Geschäftsführer dürfte diesbezüglich einigermaßen desillusioniert sein. 2011 und 2012 jubelte der BVB noch über die Meisterschaft, aktuell muss sich der Tabellen-17. mit Fragen über den Abstiegskampf löchern lassen.

Für andere ist die Dominanz der ihren 25. Meistertitel anstrebenden Bayern nicht dermaßen erdrückend. “Wir können doch nicht auf die Bayern schimpfen, sondern müssen probieren, genauso gut zu arbeiten”, sah HSV-Coach Josef Zinnbauer dies eher als Ansporn. Herthas Coach Jos Luhukay meinte: “Der Verein tut der Bundesliga gut, weil es für jedes Team Festtag und Herausforderung zugleich ist, gegen die Münchner zu spielen.”

Bei den Bayern kann man den Spekulationen über ein Titel-Dauerabonnement ohnedies nichts abgewinnen. Trainer Pep Guardiola gibt sich eher als Mahner. “Wir haben elf Punkte Vorsprung, das sind drei Spiele”, rechnete der Spanier vor. “Also müssen wir noch 14 der letzten 17 Spiele gewinnen. 14! Nicht nur eins oder zwei.” Mit einem Erfolg in Wolfsburg würde der Vorsprung des Meisters aber bereits 14 Zähler betragen.

Es passte ins Bild, dass sich die Bayern eher mit Themen abseits des Spielfelds auseinandersetzen müssen. Nach der umstrittenen Testspielreise nach Saudi-Arabien beschäftigte die Führungsetage die Personalie Guardiola. Der Katalane steht in München bis Juni 2016 unter Vertrag, blieb auf Fragen nach seiner Zukunft danach vage. In seiner Heimat wird er immer wieder als künftiger Sportdirektor seines Ex-Clubs FC Barcelona gehandelt. Vieles hängt offenbar vom Wohlfühlfaktor von der Familie Guardiolas ab.

Die Bayern-Bosse drücken in der Causa deshalb nicht auf das Tempo. “Frühestens in der zweiten Hälfte 2015” soll laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge darüber gesprochen werden. Bis dahin hoffen die Bayern auf reiche Ausbeute. Mit Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League ist noch das Triple möglich. 2013 gelang das zum ersten Mal.

“Wir haben eine Mannschaft, die alles gewinnen kann”, erklärte Franck Ribery zuletzt. Einer, der dabei ebenso mithelfen soll, stapelte hingegen tief. “Das ist noch ein sehr weiter Weg bis dahin. Wir wollen jetzt wieder gut in die Rückrunde starten, unsere Spiele gewinnen und dann sehen wir weiter”, meinte David Alaba. Der ÖFB-Star kehrte im Jänner nach überstandener Knieverletzung ins Mannschaftstraining zurück. Die Partie in Wolfsburg dürfte aber noch zu früh für einen Platz in der Startelf kommen.

Beim letzten Test, einem 5:1 gegen Zweitligist Bochum, wurde Alaba nach einer Stunde eingetauscht. Dass Guardiola viel auf den Wiener hält, betonte der FCB-Coach erst wieder im Trainingslager in Doha: “Er ist ein totaler Spieler. Er ist einer der wichtigsten Spieler für Bayern München.”

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