Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

FBI wäre im Fall Kampusch zur Mitarbeit bereit

Das FBI könnte allenfalls tatsächlich im Entführungsfall Natascha Kampusch tätig werden. Sollte die Justiz weitere Erhebungen wollen, sei die Polizei "selbstverständlich" bereit, auch ausländische Sicherheitsbehörden zu Rate zu ziehen. So habe man mit dem FBI schon Kontakt aufgenommen und dieses sei auch "bereit sich einzubringen", erklärte Innenministerin Mikl-Leitner in der ORF-"Pressestunde".
Kampusch wehrt sich
Empört über Gerüchte


Für die Innenministerin handelt es sich bei der Causa Kampusch um einen “der tragischsten Kriminalfälle der Geschichte”. Kampusch sei dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein Opfer, hielt Mikl-Leitner fest. Ob es nun Argumente dafür gebe, den Fall noch einmal aufzurollen und nach allfälligen weiteren Tätern neben Wolfgang Priklopil zu suchen, wollte die Ministerin nicht beurteilen. Diese Frage werde gegenwärtig in einem parlamentarischen Unterausschuss diskutiert. Nach dem Abschlussbericht werde die Staatsanwaltschaft dann entscheiden, was weiter zu geschehen habe.

Zuletzt hatte der Vorsitzende des Gremiums, der ÖVP-Mandatar Werner Amon, die Einzeltäter-Theorie öffentlich in Zweifel gezogen. Bis spätestens Ende des Monats wollen die Abgeordneten entscheiden, ob sie mittels einer Anzeige die Staatsanwaltschaft zu neuen Ermittlungen bewegen wollen.

In einem anderen spektakulären Fall hält sich die Innenministerin bedeckt. Vergangenen Mittwoch war eine tobende Frau bei einem Polizeieinsatz in Wien lebensgefährlich verletzt worden, nachdem ein Beamter auf sie mehrere Schüsse abgegeben hatte. Davor war ein Exekutivbeamter von der Frau durch einen Stich verletzt worden. Mikl-Leitner macht dieser Vorfall “äußerst betroffen”. Von Vorverurteilungen solle man aber Abstand nehmen: “Lassen wir Ermittlungen durchführen, warten wir auf das Ergebnis und machen wir dann die Bewertung.”

Der Einsatz eines Tasers, also einer Elektroschockpistole, wäre laut Mikl-Leitner nicht möglich gewesen, da sich dieser noch in einer Testphase befinde und nur von den Sondereinheiten “Cobra” und “WEGA” verwendet werde. Ob er später ein breiteres Einsatzfeld bekommt, werde erst nach der Evaluierung entschieden.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • FBI wäre im Fall Kampusch zur Mitarbeit bereit
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen