ÖFB-Cup: Austria Lustenau siegt in Höchst

Erstligist Austria Lustenau gab sich keine Blöße und triumphierte beim Regionalligisten FC Höchst 3:0 (0:0).
ÖFB-Cup: FC Höchst vs. Austria Lustenau

Das Spiel des Jahres für den FC Höchst, das Cupduell gegen Erstligist Austria Lustenau, lockte 1200 Fans ins Rheinau-Stadion und obwohl die Hausherren am Ende mit 0:3 den Kürzeren zogen, waren alle Beteiligten zufrieden. Der Achtungserfolg zur Pause (0:0) stärkte das Selbstvertrauen der Höchster für weitere Westliga-Aufgaben und die Lustenauer können auf einen hochkarätigen Gegner in der dritten Hauptrunde des ÖFB-Cups – natürlich mit Heimrecht – hoffen. Und Austria-Coach Edi Stöhr nahm die Aufgabe gegen den noch punktelosen Tabellenletzten der Regionalliga West sehr ernst. Er schickte bis auf den angeschlagenen Felix Roth (eingeklemmter Rückenwirbel) dieselbe Besetzung wie zuletzt beim 2:1 gegen den SV Grödig ins Rennen. Dafür rückte Manuel Honeck nach, doch die wenigen Akzente in der ersten Halbzeit vor dem Gehäuse von Höchst-Keeper Mathias Nagel kamen meist von Stürmerkollege Frank Egharevba. In der sechsten Minute beförderte er einen Kopfball genau in die Hände von Nagel und nach knapp einer halben Stunde zielte er knapp daneben. Dazwischen setzte der mit aufgerückte Harald Dürr (20.) das Leder aus kurzer Distanz drüber und wenn man sonst mal Gefahr im Höchster Strafraum drohte, war Nagel am Posten. Und die Grabherr-Schützlinge? Gestärkt durch die Rückkehr der zuletzt verletzten Martin Hämmerle und Michael Gehrer machte der Underdog hinten eine sehr gute Figur, vorne war jedoch vor der Pause an der Strafraumgrenze Endstation.

Dürr erlöst Grün-Weiße

Dies blieb auch nach dem Seitenwechsel so, doch auch die Gäste kamen zunächst kaum in die Nähe des gegnerischen Tores. Da dachte sich Dürr (57.) wohl – „Ich probier’s aus der Distanz“, und tat dies auch. Bei seinem abgefälschten Schuss aus knapp 20 Metern war Nagel ohne Chance. Und mit diesem 1:0 kamen die Grün-Weißen besser in Fahrt. Acht Minuten nach dem Führungstreffer schloss Danijel Micic ein Solo auf der linken Seite erfolgreich ab und weitere sechs Minuten später erhöhte Egharevba, er scheiterte kurz zuvor an Nagel, per Kopf auf 3:0. Die große Chance per Foul­elfmeter, Jan Zwischenbrugger wurde unfair gebremst, auf den vierten Treffer vergab Honeck in Minute 74. Er fand in Höchst-Goalie Nagel, der in Folge noch weitere Möglichkeiten zunichte machte, seinen Meister.

Bundesliga-Klubs erfolgreich

Bundesliga-Tabellenführer Wacker Innsbruck und der 27-fache Rekord-Cupsieger Austria Wien haben sich am Samstagabend souverän für das Achtelfinale im ÖFBCup qualifiziert. Die Tiroler feierten vor 1.200 Zuschauern beim niederösterreichischen Landesligisten Gaflenz einen ungefährdeten 5:1-(2:0)-Kantersieg, die Favoritner siegten vor 950 Zuschauern beim steirischen Landesligisten Austria Kapfenberg/KSV Amateure 3:0 (1:0).

Die Vienna tat sich dagegen beim 1:0-(0:0)-Erfolg beim Regionalligisten Voitsberg über weite Strecken sehr schwer. Dauerregen in der Südoststeiermark sorgte für die Verschiebung der für Samstagabend angesetzt gewesenen Partie zwischen Union Gleinstätten und FC Lustenau. Neuer Spieltermin ist Sonntag um 15.00 Uhr. Im letzten Samstagmatch empfing Regionalligist Parndorf Titelverteidiger Sturm Graz.

SV Gaflenz (Landesliga NÖ) – Wacker Innsbruck (Bundesliga) 1:5 (0:2)
Tore: Spiranac (88.) bzw. Bammer (10.), Bea (30.), Koch (48.),
Abraham (52.), Öbster (80.)

Austria Kapfenberg/KSV Amateure (Landesliga Steiermark) – FK Austria
Wien (Bundesliga) 0:3
Tore: Stankovic (41.), Linz (59.), Junuzovic (71.)

ASK Voitsberg (Regionalliga Mitte) – Vienna (Erste Liga) 0:1 (0:0)
Tor: Topic (79.)

FC Höchst (Regionalliga West) – SC Austria Lustenau (Erste Liga) 0:3
(0:0)
Tore: Dürr (57.), Micic (65.), Egharevba (71.)
Anmerkung: Höchst-Tormann Nagel parierte einen Foulelfer von Honeck.

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