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Familiendrama in Eisenstadt: Sohn erschlug Mutter und stellte sich selbst

In Eisenstadt kam es zu einem tödlichen Familiendrama
In Eisenstadt kam es zu einem tödlichen Familiendrama ©APA
Am Montagnachmittag kam es in Eisenstadt zu einem Mord-Drama innerhalb einer Familie: Ein Mann (33) tötete seine Mutter (65) und ging nach der Tat geradewegs zur Polizei, wo er ohne Umschweife gestand, die Frau erschlagen zu haben.

In Eisenstadt hat am späten Montagnachmittag ein 33-jähriger Mann seine 65-jährige Mutter getötet, bestätigte die Polizei am Dienstag gegenüber der APA einen Bericht des ORF Burgenland. Der Mann soll die Frau erschlagen haben und dann zur nächsten Polizeiinspektion gegangen sein.

Opfer verstarb trotz Notarzt-Hilfe

“Er hat die Tat dort gestanden”, so ein Ermittler. Details zum Hergang der Tat gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Bezüglich weiterer Informationen wurde an das Gericht verwiesen.

Bei dem tödlichen Familiendrama in der burgenländischen Landeshauptstadt am Montag gab es auch einen Rettungseinsatz: In der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland ging der Alarm um 17.26 Uhr ein. Ein Notarztwagen wurde zum Tatort beordert. “Man hat noch die Maßnahmen gesetzt, die möglich waren. Die Patientin ist aber verstorben”, hieß es von der LSZ am Dienstag.

Details zur Schreckenstat in Eisenstadt

Später am Dienstag wurden weitere Details zu der Bluttat bekannt, die Ermittler und Justiz in Eisenstadt beschäftigt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Eisenstädter seine Mutter mit einer Hacke erschlagen. Das Werkzeug, das wenig später zur Tatwaffe wurde, dürfte er sich zuvor gekauft haben. Der Mann begab sich anschließend zur Polizeiinspektion Ruster Straße und stellte sich.

Nach derzeitigem Wissensstand kam es am Montag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr zu der Bluttat. Der 33-Jährige sei bisher unbescholten, so Magdalena Wehofer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, zur APA.

Täter besorgte Tatwaffe unmittelbar davor

Der Mann dürfte seit 2005 oder 2006 in psychiatrischer Behandlung sein. “Das Motiv ist derzeit noch nicht hundertprozentig abschätzbar. Aber es könnte mit seiner Erkrankung in Zusammenhang stehen”, berichtete Wehofer. Der 33-Jährige wurde festgenommen.

“Er dürfte sich die Tatwaffe gegen 15.00 Uhr erst besorgt haben”, so die Staatsanwältin. Unmittelbar im Anschluss daran – irgendwann zwischen 15.00 und 17.00 Uhr – soll er damit seine Mutter erschlagen haben. “Weil um 17.00 Uhr war er schon bei der Polizei und hat sich gestellt.”

Ein Gerichtsmediziner war am Montag an Ort und Stelle. Der Frau seien nach bisherigen Informationen offenbar mehrfach Schläge gegen den Oberkörper und den Kopfbereich versetzt worden.

Mutter und Sohn lebten laut Staatsanwaltschaft unter einem Dach. Andere Familienmitglieder wohnten nicht in dem Haushalt. “Die Eltern sind geschieden”, so Wehofer zu dem tragischen Vorfall in Eisenstadt.

(apa/red)

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