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Familie Jukic räumt ab: 1x Gold, 1x Silber in Rijeka

Der Wiener Dinko Jukic ist der neue Kurzbahn-Schwimm-Europameister über 400 m Lagen. Schwester Mirna holte Silber über 200 m Brust.

Der 19-Jährige holte sich am Freitagnachmittag bei den Titelkämpfen in Rijeka mit dem österreichischen Rekord von 4:03,01 Minuten seine erste Goldmedaille in der allgemeinen Klasse, wobei er seine bisherige nationale Bestmarke um 3,39 Sekunden verbesserte. Silber sicherte sich der Ungar Gergo Kis, Bronze der Pole Lukasz Wojt.

Dinko Jukic hat es erstmals bei einem großen Kurzbahn-Event auf das Siegespodest geschafft und damit für einen weiteren Eckpunkt seiner noch immer jungen Karriere gesorgt. Zwar wurde dem noch nicht 20-Jährigen vom Schwimm-Weltverband bereits die nachträgliche Zuerkennung von WM-Bronze über 400 m Lagen bestätigt, doch nun durfte er tatsächlich auf das Podium der ersten Drei steigen. Ein verdienter Lohn für einen zielstrebigen Winner-Typ.

 

Kurzbahn-EM-Lorbeer war nie das ultimative Ziel des gebürtigen Kroaten, Dinko Jukic hat höhere Ziele. Dennoch weiß er, dass er alle die Stufen dorthin Schritt für Schritt zu nehmen hat, ehe er sich mit den ganz großen des internationalen Schwimmsports auf gleicher Höhe messen kann. Weit ist er davon nicht entfernt. Bei den Olympischen Spielen in Peking hat man aber doch gesehen, dass noch etwas auf den ganz großen Coup fehlt.

Freilich spricht die Zeit für ihn, den von seinem Trainervater Zeljko Jukic behutsam aufgebauten Ex-Junioren-Weltmeister. Einen olympischen Zyklus hat das OSV-Ass nun Zeit, ehe bei Olympia 2012 in London er selbst der Star sein will, über den die Weltmedien berichten (müssen). Dass Dinko Jukic dieses Ziel erreichen kann, dafür spricht seine Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz und seine für einen Schwimmer nahezu perfekten körperlichen Voraussetzungen.

Mirna Jukic holt Silber
Mirna Jukic hat sich am Freitag bei den Kurzbahn-Schwimm-Europameisterschaften in Rijeka die Silber-Medaille über 200 m Brust geholt. Die 22-Jährige verfehlte in 2:20,48 Minuten ihren bald sechs Jahre alten österreichischen Rekord um nur 2/10 Sekunden. Der Sieg ging in 2:19,93 an die Russin Alena Alexejewa, Bronze holte die Schweizerin Patrizia Humplik.

Die Olympia-Dritte hat sich ein Jubiläum beschert, das im österreichischen Schwimmsport bisher Markus Rogan vorbehalten war. 20 Medaillen (5 Gold, 9 Silber, 6 Bronze) bei Großereignissen zu gewinnen – Rogan hält bei 27 -, ist auch international beachtlich. Mit der 32. österreichischen Kurzbahn-EM-Medaille hat die 22-Jährige in Rijeka zum wiederholten Mal gezeigt, dass sie sich wie wenig andere auf ihre Stärken konzentrieren und sie umsetzen kann.

 

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