Familiäre Gewalt: Wiener Polizei schritt in Fällen ein

Die Wiener Polizei musst am Samstag wegen häuslicher Gewalt in mehreren Fällen einschreiten.
Die Wiener Polizei musst am Samstag wegen häuslicher Gewalt in mehreren Fällen einschreiten. ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)
Die Wiener Polizei ist am Samstag in mehreren Fällen familiärer Gewalt eingeschritten. In Wien-Meidling verletzte ein Vater seinen Sohn, in Wien-Fünfhaus bedrohte ein Mann seine Ex-Frau und die Kinder.

In einer Wohnung in Meidling bedrohte ein 54-Jähriger seinen 23-jährigen Sohn im Zuge eines Streits mit einem Messer, biss ihn und attackierte ihn mit einem Kopfstoß. Das Opfer wurde leicht verletzt, sein Vater über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.

Ex-Mann bedroht Frau und Kinder in Wien-Fünfhaus mit dem Umbringen

Eine 35-Jährige aus Rudolfsheim-Fünfhaus wurde zudem von ihrem Ex-Mann mit dem Umbringen bedroht. Die Frau kam am Abend in eine Polizeiinspektion und gab an, dass der 47-jährige Ex-Partner sie per Videos in Sozialen Medien angreift. Er soll ihr und den gemeinsamen Kindern in diesen Videos mit dem Umbringen drohen. Der Mann wurde ebenfalls über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. Eine Vernehmung des Tatverdächtigen stand am Sonntag noch aus, berichtete Polizeisprecherin Barbara Gass.

Wiener Polizei spricht wegen familiärer Gewalt Betretungs- und Annäherungsverbote aus

In beiden Fällen wurden gegen die Tatverdächtigen Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Die Polizei betont, Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt zu sein und keine Gewalt zu dulden, gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf 133 ist jederzeit für Personen, die Gewalt beobachten oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf 01/71719 und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser 057722 sind rund um die Uhr besetzt. Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

(APA/Red)

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