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FameLab Austria: In drei Minuten zum Punkt

In wenigen Tagen beginnen die Vorentscheidungen zu FameLab 2008: in Graz, Joanneum Research; in Linz, Johannes Kepler Universität und in Wien, Technische Universität.

JungforscherInnen aus ganz Österreich sind aufgefordert, ihre Forschungsergebnisse in 3 Minuten auf den Punkt zu bringen.

Die KandidatInnen überzeugen und begeistern Publikum und Fachjury mit einer kurzen Präsentation Ihrer Arbeit und zeigen so, wie verständlich, spannend und doch auch präzise Wissenschaft kommuniziert werden kann. Bewerbungen für FameLab 2008 unter www.famelab.at.

FameLab, 2007 vom British Council in Österreich und in 9 weiteren europäischen Ländern eingeführt, ist ein internationales Wettbewerbsformat für Wissenschaftskommunikation. Der Start in Wien war ein Erfolg und 2008 konnte der Wettbewerb nun auf Graz und Linz ausgeweitet werden. Angesprochen sind junge WissenschafterInnen, die in den Bereichen der Natur- und Technikwissenschaften arbeiten oder sich im Bereich der Kultur- und Geisteswissenschaften mit den Wechselwirkungen von Gesellschaft und Technologie auseinandersetzen.

In einer Art Hearing-Situation sollen eigene Erkenntnisse in 3-minütigen Präsentationen deutlich und prägnant vorgestellt werden. Zur Veranschaulichung ist als Hilfsmittel erlaubt, was am Körper getragen werden kann. Die Fachjurys der Vorentscheidungen in Linz, Graz und Wien nominieren insgesamt 10 FinalistInnen. Diese treten nach einem 2-tägigen Medien- und Präsentationstraining am 26. April zum Finale im Technischen Museum Wien an.

Vor Live-Publikum wird hier von einer hochkarätigen Fachjury das neue Gesicht der Wissenschaft gekürt. Die Preisvergabe erfolgt durch Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Der/die GewinnerIn des Jurypreises nimmt an FameLab International beim Cheltenham Science Festival teil. Weiters zu gewinnen sind der Ö1 Audio-Preis und der FameLab Austria-Publikumspreis.

Mitglieder der Final-Jury sind Christoph Kratky (FWF), Ludovit Garzik (RFTE), Martin Bernhofer (Ö1 & science.ORF.at), Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien), Günther Mayr (ORF) und Christian Müller (APA). Moderiert wird die Veranstaltung von Carolina Inama (ORF) und Robert Krickl (Uni Wien & Gewinner von FameLab 2007). Rudolf Taschner (TU-Wien, math.space) wird die Veranstaltung mit Spannendem aus der Welt der Zahlen begleiten.

Jungen WissenschafterInnen, die sich bei FameLab bewerben wollen, rät Robert Krickl: “Locker bleiben, nichts künstlich herbeiführen, nichts einstudieren, frei reden und man selbst sein.”

Pamela Burger, Publikumspreisträgerin des Vorjahres, empfiehlt: “Spaß an der Sache haben, Präsentationen gut vorbereiten, man ist doch nervöser als man denkt. Entspannen, die Zuhörer wollen wirklich etwas über eure Projekte erfahren.”

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