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Falscher Ölpest-Alarm in Frankreich

Ein aus der Luft gesichteter dichter Algenteppich hat einen Ölpest-Fehlalarm an der französischen Atlantikküste ausgelöst. Vorerst Entwarnung.

Die am Wochenende von einem Flugzeug gesichtete Verschmutzung bei San Sebastian habe sich als zusammengepappte organische Masse entpuppt, räumten die Behörden am Montag ein. Aus der Luft könne sie durchaus mit einem Ölfleck verwechselt werden, hieß es.

Knapp drei Wochen nach dem Sinken des Tankers „Prestige“ befand sich das Öl demnach noch immer rund 100 Kilometer von der französischen Atlantikküste entfernt. Es sei weiter wahrscheinlich, aber nicht sicher, dass Ölflecken die französische Atlantikküste erreichten, erklärte Umweltministerin Roselyne Bachelot am Sonntagabend nach einer Krisensitzung in Paris.

Die französische Regierung trieb die Vorbereitungen allerdings weiter voran. Der Vorsorgeplan Polmar wurde von der Küste an der spanischen Grenze auf das weiter nördlich gelegene Departement Landes ausgedehnt. Die Behörden machten sich bereits Gedankern über einen möglichen Einsatz von freiwilligen Helfern. Acht französische Fischereischiffe beteiligen sich in spanischen Gewässern am Kampf gegen die Ölverschmutzung.

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