Falsche Beinamputation: Schuldsprüche

Der Prozess in Tirol gegen zwei Ärzte nach einer falschen Beinamputation bei einer 91-jährigen Patientin ist am Montag mit Schuldsprüchen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu Ende gegangen.
Prozess nach falscher Amputation
Noch ein Arzt involviert

Der Prozess gegen zwei Ärzte nach einer falschen Beinamputation bei einer 91-jährigen Patientin im Krankenhaus St. Johann in Tirol ist am Montag am Landesgericht Innsbruck mit zwei Schuldsprüchen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu Ende gegangen. Der 61-jährige Operateur wurde zu einer unbedingten Geldstrafe von 10.000 Euro, der Mediziner, der den fehlerhaften Operationsplan erstellt hatte, zu 7.200 Euro verurteilt.

Zudem wurde der 91-Jährigen von Richterin Helga Moser ein Teilschmerzensgeld von 5.000 Euro zugesprochen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Der Verteidiger des Erstangeklagten und die Staatsanwältin gaben zunächst keine Erklärung ab, der Verteidiger des Zweitangeklagten meldete volle Berufung an.

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