Fäkalalarm im Mittelmeer: An diesen Stränden sollte nicht gebadet werden

Baden an den betroffenen Stränden kann schwere Magen- und Darmerkrankungen hervorrufen.
Baden an den betroffenen Stränden kann schwere Magen- und Darmerkrankungen hervorrufen. ©glomex.com
Die Ferienzeit lockt viele Urlauber an die Strände. Beliebt sind unter anderem Kroatien, Spanien und Portugal. Doch genau in diesen Ländern gibt es Strände, die derzeit eher einer braunen Suppe gleichen. Baden ist hier nicht nur ekelerregend, sondern auch gesundheitsgefährdend.

Sommer, Sonne, Badespaß. Das ist derzeit nicht überall möglich. Immer mehr Strände in den Lieblingsurlaubsländern der Österreicher sind derzeit gesperrt. Grund dafür sind Fäkalien. Diese machen das Baden nicht nur ungemütlich, sondern können auch Krankheiten mit sich bringen.

Fäkalalarm statt Badespaß: Diese Strände machen uns krank

Toilettenwasser, das direkt ins Meer geleitet wird. Solche Bilder gibt es derzeit in Kroatien am Strand von Srebreno südlich von Dubrovnik zu sehen. An dem üblicherweise sehr klaren Schwimmbereich wurde ein erhöhter Wert an E.Coli Bakterien festgestellt. Gerät man mit diesen Bakterien in Berührung drohen heftige Magen-Darm-Erkrankungen und sogar Fieber. Nun wurde die rote Fahne ausgehängt - es herrscht somit absolutes Badeverbot. In einigen Tagen soll dann erneut ein Wassertest durchgeführt werden.

Auf Mallorca muss man ebenfalls immer öfter in der "Kloake" baden. Im Juni des letzten Jahres mussten bis zu dreimal pro Woche die Strände gesperrt werden. Dort sorgen jedoch nicht nur Fäkalien für Probleme, sondern auch Müll. Jährlich sammeln sich auf der Insel 700.000 Tonnen Müll. Im Vergleich: In Wien sind es 500.000 Tonnen. Aufgrund der extremen Vermüllung wurden nun extra Fischer organisiert, die morgens die Strände und das Wasser von Plastikflaschen befreien.

Braune Suppe statt klarem Wasser

Auch in Portugal sollte man den Kontakt mit dem Meerwasser zurzeit vermeiden. Hier können Besucher zurzeit kein klares Wasser, sondern vielmehr eine braune Suppe erwarten. Betroffen ist insbesondere der Strand bei Faro. Hier ist eine Algenpest für das Badeverbot verantwortlich.

Bilder gibt es hier zu sehen, doch Achtung, die sind nichts für schwache Nerven.

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