Fadi Merza darf trotz Sperre nach Doping-Kontrolle kämpfen

Fadi Merza kann trotz Sperre bei Bewerben antreten.
Fadi Merza kann trotz Sperre bei Bewerben antreten. ©Thai4More - Björn Schaufler
Wegen Verweigerung einer Doping-Kontrolle ist Thai- und Kickboxer Fadi Merza von der Oriental Professional Boxing Union (OPBU) für zwei Jahre gesperrt worden. Da es sich bei diesem Verband laut Nikolaus Gstättner, Management Direktor des Österreichischen Kickbox-Verbandes (ÖBFK), um einen privaten Verband handelt, hat diese Sperre für Kämpfe außerhalb der OPBU keine Wirkung.

Merza hatte am 4. Mai nach einem OPBU-Kampf gegen den Italiener Fernando Calzetta eine Dopingprobe abgebrochen, bei der die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA nur mit ihrer Gerätschaft beteiligt war. Nach Informationen des Kämpfers konnte er nicht die geforderte Menge Urin abgeben. Zudem hatte er sich im Kampf einen Kreuzbandriss zugezogen, wegen dem er nun auch einen für 17. August im Ötztal geplant gewesenen WM-Kampf gegen den Portugiesen Arnaldo Silva absagen musste.

Fadi Merza kann trotz Sperre kämpfen

Laut Gstättner könne Merza nach seiner Genesung jederzeit wieder kämpfen, ein Retourkampf gegen Calzetta ist laut Merza für Oktober geplant. Er müsse laut Gstättner nur noch eine Lizenz beantragen und voraussichtlich zur Kontrolle das – negative -Ergebnis einer Dopingprobe vorlegen. (APA)

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