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Explosion in algerischer Erdgasanlage

Bei einer Gasexplosion im Nordosten Algeriens sind mindestens 20 Menschen getötet worden. 74 weitere wurden bei dem Unglück in einer Anlage für Flüssiggas verletzt.

Die Ursache der Explosion am Montagabend sei weiter unklar, sagte Energie- und Bergbauminister Chakib Khelil im staatlichen Rundfunk nach der Besichtigung des Unglücksorts rund fünfhundert Kilometer östlich der Hauptstadt Algier. Die Suche nach weiteren Opfern werde fortgesetzt.

Nach der heftigen Explosion brach den Behördenangaben zufolge Feuer aus. Erst spät in der Nacht konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Das algerische Fernsehen zeigte Dienstag früh Bilder von einem völlig zerstörten Gebäude. Das staatliche Erdöl- und Gasunternehmen Sonatrach, das die Anlage betreibt, setzte ein Notfallteam ein, um die Arbeiten zu koordinieren.

Insgesamt 43 der ins Krankenhaus eingewiesenen Verletzten konnten nach einer Behandlung wieder entlassen werden, wie das Innenministerium mitteilte. 26 weitere behielten die Ärzte zur Beobachtung da, fünf wurden in ein Krankenhaus in der ebenfalls im Nordosten gelegenen Industriestadt Annaba gebracht.

Anrainer berichteten im Rundfunk, durch die Detonation seien in nahe gelegenen Wohnhäusern Scheiben geborsten. Wie viele Arbeiter zum Zeitpunkt des Unglücks in der petrochemischen Anlage waren, war zunächst unbekannt. In den sechs Fabriken des Komplexes arbeiten rund 12.000 Menschen. Durchschnittlich werden von dort jährlich 15 Millionen Tonnen Flüssiggas und Ölprodukte nach Europa exportiert.

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