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Experten kritisieren Ungleichbehandlung bei Deutschklassen

Experten sehen eine Ungleichbehandlung bei den Deutschklassen.
Experten sehen eine Ungleichbehandlung bei den Deutschklassen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Sprachwissenschafter und Bildungsaktivisten üben Kritik daran, dass das Bildungsministerium trotz Coronakrise am Einstufungstest für Schüler in Deutschförderklassen und -gruppen festhält. In Regelklassen dürfen hingegen keine Schularbeiten stattfinden.

er Test entscheidet, ob jemand in die Regelklasse wechseln darf. Die Experten orten eine Ungleichbehandlung mit Schülern der Regelklassen, wo bis Ende des Schuljahrs keine Schularbeiten stattfinden dürfen.

Unterschied zwischen Schülern in Regel- und Deutschförderklassen

Für Schüler der Regelklassen gilt außerdem, dass diese mit einem Nicht Genügend automatisch aufsteigen können. Für Schüler der Deutschförderklassen und -gruppen wurde unterdessen nur der Testzeitraum bis zum letzten Schultag vor den Sommerferien ausgeweitet. Im Extremfall könne das bedeuten, dass der Test nur wenige Wochen nach Rückkehr der Schüler in die Klassen durchgeführt wird, warnen Vertreter der Initiative Bildung Grenzenlos, des Verbands für Angewandte Linguistik, des NetzwerkSprachenrechte und des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache in einer Aussendung. Dabei habe sich das Homeschooling gerade bei Schülern der Deutschförderklassen und -gruppen "dramatisch" auf die Lernsituation ausgewirkt, auch die für das Deutschlernen extrem wichtigen Interaktionsmöglichkeiten seien extrem eingeschränkt gewesen.

MIKA-D-Test umstritten

Dazu komme, dass der eingesetzte Test (MIKA-D) höchst umstritten sei, da er eigentlich für den Einsatz ein halbes Jahr vor Schulbeginn bei Fünf- bis Sechsjährigen entwickelt wurde. Das Ergebnis der halbjährlich stattfindenden Sprachtestung wirkt sich allerdings auf die Schullaufbahn aus, indem er bestimmt, ob Schüler im nächsten Schuljahr den Regelunterricht besuchen können oder weiter in der Deutschklasse bleiben, wo sie primär Sprachförderung statt Unterricht in den Regelfächern erhalten.

(APA/Red)

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