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Ex-Ministerin Kopp aus FDP ausgetreten

Die Schweizer Altbundesrätin Elisabeth Kopp ist aus der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) ausgetreten. Persönliche Gründe?

Die ehemalige Justizministerin begründete ihren Schritt am Mittwoch unter anderem mit dem „dilettantischen“ Vorgehen der Partei bei der Suche nach einem neuen Parteichef. Dem Nachrichtenmagazin „Facts“ sagte die Ex-Politikerin, persönliche Gründe seien für ihren Austritt aber ebenso maßgebend wie der Umstand, dass mehrere FDP-Kantonalparteien zur Anti-Asyl-Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) „Ja“ gesagt hätten.

Die Parteileitung habe den Austritt Kopps mit Bedauern zur Kenntnis genommen, sagte auf Anfrage FDP-Generalsekretär Guido Schommer. Ihm seien die näheren Gründe für Kopps Vorgehen, das sich nicht abgezeichnet habe, unbekannt. Kopp war 1984 als erste Frau in den Bundesrat, die siebenköpfige Bundesregierung, gewählt worden. Vier Jahre später stolperte sie über eine „Telefon-Affäre“: Am 27. Oktober 1988 hatte sie ihren Ehemann Hans W. Kopp telefonisch informiert, dass die Shakarchi Trading AG der Drogengeldwäscherei verdächtigt wird und er als Verwaltungsrat zurücktreten solle. 1989 trat sie als Ministerin zurück. Vom Bundesstrafgericht wurde Elisabeth Kopp vom Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung frei gesprochen, musste aber vier Zehntel der Verfahrenskosten tragen.

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