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Evil Dead - Trailer und Kritik zum Film

Ein Remake eine Klassikers - kann das funktionieren? Fede Alvarez lässt Sam Raimis "Evil Dead" neu auferstehen und geizt dabei nicht mit Flüssigkeiten aller Art. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Eine einsame Hütte im Wald und fünf junge Menschen, die ein wenig leichtsinnig sind – viel mehr braucht es für einen Horrorfilm eigentlich nicht. Die Abgeschiedenheit und die Düsternis setzen Urängste frei, und wenn dann auch noch Dämonen im Spiel sind, geht es rasch nicht mehr um das “Warum”, sondern nur noch um die Frage, “wie” die erholungswilligen Jungspunde ums Leben kommen.

Evil Dead: Die Geschichte

Die neue Version basiert zwar auf dem Original und verneigt sich vor diesem mit so mancher Reverenz, doch der junge uruguayische Regisseur Fede Alvarez hat das Buch von Raimi durchaus verändert. Seine Hauptfigur Mia (Jane Levy) hat eine Überdosis nur knapp überlebt – und das, was sie und ihre Freunde in der Hütte erleben, könnte auch als härtester Entzug aller Zeiten in die Kinogeschichte eingehen. Einen ähnlichen kinematografischen Ewigkeitsanspruch behauptet auch das Plakat zum Film: “Der schockierendste Film, den du jemals sehen wirst.” Die B-Movies lassen grüßen. 

Tatsächlich aber, so viel darf vorweg gesagt sein, kann Alvarez’ entironisierte und alles andere als glattgebügelte Wiederbelebung der Slasher-Reihe als gelungen betrachtet werden. Zwar ist der Look nicht mehr so trashig wie einst – und mit rund 200.000 Liter Kunstblut wurde auch nur etwa ein Fünftel der ursprünglichen Menge benötigt -, doch auch beim neuen “Tanz der Teufel” (dt. Titel) stammen die meisten Effekte nicht aus dem Computer, sondern sind handgemacht, ist die Inszenierung sehr körperlich und sexuell aufgeladen und wird mit Flüssigkeiten aller Art nicht gegeizt.

Evil Dead: Die Kritik

Die fünf Dämonenopfer werden – neben Levy – von Shiloh Fernandez, Lou Taylor Pucci, Jessica Lucas und Elizabeth Blackmore dargestellt, allesamt jung und talentiert, aber auch relativ austauschbar. Wenn sie die toten Katzen im Keller finden, das böse Buch von seinen Ketten befreien und sich bald, von dunklen Geistern besessen, gegenseitig mit diversen Haushaltsgeräten malträtieren, ist der Brutalitätsgrad teilweise grotesk übersteigert und die Altersfreigabe ab 18 Jahren nachvollziehbar. In Deutschland ist das Original wegen seiner drastischen Darstellungen noch immer indiziert.

Für den erst 35-jährigen Regisseur Fede Alvarez wird sein Kinoerstling aber wohl ein schönes Karrieresprungbrett sein. Sein Produzent Sam Raimi hatte ihn vor wenigen Jahren durch den auf YouTube zum Hit gewordenen Kurzfilm “Panic Attack” entdeckt und für das “Evil Dead”-Remake engagiert, in den USA und Kanada hat der Horrorfilm nun seine Kosten von 17 Millionen Dollar bereits am ersten Wochenende wieder mehr als eingespielt. Ob auch die beiden weiteren Teile der Reihe eine Neuauflage erfahren, wird sich zeigen. Der Teufel steckt ja oft im Detail.

Ein Musterbeispiel für eine blutig angerichtete Schlachtplatte ist nach wie vor Sam Raimis “Evil Dead” aus 1981 – dessen Remake lässt ab Freitag, den 17. Mai wieder die Teufel im Kino tanzen.

(Red./APA)

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