Eve darf keinen Gen-Tests unterzogen werden

Entgegen erster Ankündigungen darf das angebliche Klon-Baby Eve nach Angaben der Raelianer-Sekte vorerst nicht genetischen Tests unterzogen werden.

Die Echtheit des angeblichen Klon-Babys „Eve“ bleibt weiter im Ungewissen: Entgegen erster Ankündigungen darf das Mädchen nach Angaben der Raelianer-Sekte vorerst nicht genetischen Tests unterzogen werden. Die Eltern von „Eve“ hätten entschieden, den Zugang eines unabhängigen Experten zu dem Kind vorerst zu verschieben, teilte das mit den Raelianern verbundene US-Unternehmen Clonaid am Dienstag mit. Sie verlangten eine Garantie, dass ihnen das Kind nicht weggenommen werde.

Die „Eltern“ von Eve sind auf Antrag eines US-Anwalts für den 22. Jänner vor ein Gericht im Bundesstaat Florida geladen. Dieser will den Eltern die Vormundschaft entziehen lassen, da sie ihr Kind einem „gefährlichen medizinischen Experiment“ ausgesetzt hätten.

Die Nachricht der Raelianer-Sekte, das erste Klon-Baby der Welt geschaffen zu haben, war weltweit auf Skepsis gestoßen. Der mit der unabhängigen Prüfung des Falles beauftragte US-Wissenschaftsjournalist Michael Guillen hatte seine Untersuchungen am Vortag vorerst eingestellt, weil sein Team keinen Zugang zu dem Baby erhalten hatte.

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