Europa League: Rapid trotz Boyd Doppelpack gegen Genk weiter sieglos

Rapid muss weiter auf den ersten Sieg in der Europa League warten.
Rapid muss weiter auf den ersten Sieg in der Europa League warten. ©APA
Der SK Rapid wartet in der Europa League weiter auf den ersten Erfolg. Die Grünweißen mussten sich am Donnerstagabend im Heimspiel gegen KRC Genk mit einem 2:2 (2:1) begnügen. Die Chancen auf ein Überwintern im internationalen Geschäft sind damit weiter gesunken.
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In Gruppe G liegt Rapid nach dem dritten Remis im vierten Spiel weiter auf Rang vier. Genk ist mit acht Zählern einen Punkt vor Dynamo Kiew – die Ukrainer schlugen Thun 2:0 – an der Spitze.Zweifacher Torschütze für die Wiener vor 34.300 Zuschauern im Happel-Stadion war Terrence Boyd.

Rapid mit flottem Beginn

Rapid lief wie erwartet aufs Spielfeld, in der einzig offenen Personalfrage entschied sich Trainer Zoran Barisic für den beim 1:1 in Belgien vor zwei Wochen als Torschütze erfolgreichen Marcel Sabitzer. Guido Burgstaller saß zu Beginn auf der Bank. Von dort sah der ÖFB-Teamspieler, dass die unter Zugwang stehenden Hütteldorfer wie angekündigt das Heil in der Offensive suchten. Der Bundesliga-Dritte hatte mehr vom Spiel, Genk lauerte auf den gewinnbringenden Konter.

Terrence Boyd als Wirbelwind

Boyd nötigte Genk-Keeper Laszlo Köteles mit einem Gewaltschuss die erste Parade ab (20.), sieben Minuten später lief Rapid aber wieder einmal einem Rückstand hinterher. Nachdem Christopher Trimmel bei einem Versuch von Genks Topstürmer Jelle Vossen noch vor der Linie geklärt hatte, räumte Torhüter Jan Novota den nachsetzenden Benjamin de Ceulaer im Strafraum um. Mbodji verwertete den Elfer sicher. Bereits in Thun, gegen Kiew und in Genk waren die Wiener zurück gelegen und mussten bei einer Möglichkeit von Vossen (36.) ein weiteres Mal tief durchatmen. Als der Faden gerissen schien, schlug Rapid aber zurück. Nach einem Eckball setzte Mario Sonnleitner den Ball zunächst an die Stange, Boyd war im Nachsetzen erfolgreich. Dem nicht genug, stand er Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal goldrichtig und wuchtete eine Trimmel-Flanke ins Netz.

Bitterer Ausgleich durch Buffel

Belgiens nun 17 Pflichtspiele ungeschlagener Tabellenzweiter war damit zur Reaktion gezwungen. Vorerst blieben dennoch die nun hochmotivierten Hausherren am Drücker, sie waren bei einem Dibon-Kopfball (55.) dem 3:1 nahe. Ohne große Vorwarnung schlug die Mannschaft von Ex-Innsbruck-Legionär Mario Been nach einer Stunde aber ebenfalls ein zweites Mal zu. Buffel war nach einer Hereingabe von links mit der Fußspitze zur Stelle.

Als Vossen kurz darauf allein vor Novota auftauchte, machte sich der Slowake erfolgreich breit (71.). In Minute 78 reagierte Barisic und brachte für Sabitzer seinen Edel-Joker Burgstaller. Am Ergebnis sollte sich dennoch nichts mehr ändern. Bei einem Fernschuss des eingewechselten Brian Behrendt war Köteles wieder zur Stelle (87.).

Die Rapidler warten somit noch immer auf ihren ersten vollen Erfolg in der aktuellen Europa League Saison.

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