Europa League-Comeback von Rapid gegen Novi Sad am Donnerstag

Rapid Wien flog am Mittwoch bereits nach Novi Sad zur dritten Qualifikationsrunde in der Europa League.
Rapid Wien flog am Mittwoch bereits nach Novi Sad zur dritten Qualifikationsrunde in der Europa League. ©APA
Am Donnerstag gibt der SK Rapid Wien nach eineinhalbjähriger Abwesenheit sein Comeback in der Europa League und trifft auf Vojvodina Novi Sad.

Rapid Wien kämoft im Drittrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation in Novi Sad gegen Vojvodina um eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg ins Play-off.

Zweimal – 2009 und 2010 – hat Rapid bereits die Gruppenphase erreicht, die letzten drei Pool-Spiele gingen im Herbst 2010 jedoch allesamt verloren. Beim Dritten der abgelaufenen serbischen Meisterschaft soll nun die vierte Europacup-Niederlage in Folge unbedingt vermieden werden. “Die Spieler sind gut drauf, daher bin ich optimistisch, dass wir weiterkommen”, erklärte Trainer Peter Schöttel.

Rapid hofft auf Sieg in Novi Sad

Neben dem Selbstvertrauen könnte für die Rapidler auch sprechen, dass die serbische Meisterschaft erst am Wochenende 11./12. August und damit nach dem Rückspiel am 9. August im Wiener Hanappi-Stadion beginnt. “Aber für unseren Gegner ist das sicher kein Nachteil, er hat ja durch die Partien gegen Suduva auch schon zwei Pflichtspiele in den Beinen”, betonte Schöttel vor dem Auftritt im rund 15.000 Zuschauer fassenden Karadorde-Stadion, das mit einer breiten – und daher nicht gerade stimmungsfördernden – Laufbahn ausgestattet ist.

Die Chancen für einen Sieg stehen laut Schöttel nicht schlecht. “Ich glaube schon, dass wir mehr Qualität als Vojvodina haben.”

Trotz aller Zuversicht ist der Respekt vor dem Gegner groß. “Auf uns wartet eine schwere Aufgabe, denn wir treffen auf eine vor allem in der Offensive gute Mannschaft, die ein ähnliches System spielt wie wir und versucht, über die Außenverteidiger nach vorne zu kommen”, sagte der Wiener. Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der Serben ist der 34-jährige Almami Moreira aus Guinea-Bissau. “Er ist der dominante Spieler im Zentrum, ist viel unterwegs und wird immer gesucht”, warnte Schöttel.

Enges Programm für die Hütteldorfer

Vojvodina schaffte den Aufstieg in die dritte Runde dank eines 4:0-Auswärtssieges vor einer Woche gegen den litauischen Verein Suduva. Die erste Partie in Novi Sad hatte 1:1 geendet. “Aber ich bin immer davon ausgegangen, dass die Serben weiterkommen, weil sie schon im Hinspiel klar überlegen waren”, meinte Schöttel.

Das Duell mit Vojvodina Novi Sad bildet für Rapid den Auftakt zu aufreibenden und wohl auch richtungsweisenden Wochen. Bereits am Sonntag steigt im Hanappi-Stadion das Derby gegen die Austria, am 9. August kommt es zum Rückspiel gegen die Serben, drei Tage später steht das Auswärtsmatch gegen Salzburg auf dem Programm.

(APA/Red)

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