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Eurofighter - Neue Vorwürfe gegen Waffenhändler und Manager in Rom

Der Skandal um den in die Causa Eurofighter verwickelten italienischen Manager Gianfranco Lande zieht weitere Kreise. Die römischen Staatsanwälte haben weitere Vorwürfe gegen den seit April inhaftierten Lande, seine Lebensgefährtin und gegen weitere zwei Manager wegen des betrügerischen Bankrotts ihrer Gesellschaft EGP Italia erhoben, berichteten italienische Medien am Mittwoch.

Der “Briefkastenspezialist” Lande war im Rahmen der Verfolgung eines Anlagebetrugs verhaftet worden. Bei seiner Einvernahme Anfang April habe dieser über das Eurofighter-Geschäft in Österreich gesprochen. Er sagte laut Unterlagen aus, dass über die Londoner Briefkastenfirma “Vector Aerospace”, die vom Eurofighter-Hersteller EADS-Deutschland gegründet worden sein soll, 84 Mio. Euro in diverse Kanäle geflossen sind.

Die römischen Staatsanwälten beschuldigen Lande mindestens 225 Millionen Euro aus den Kassen seiner Gesellschaft EGP Italia entwendet zu haben. Dabei soll er mehrere Kunden seiner Gesellschaft betrogen haben.

APA

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