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EURO: Wien als Paradies für "Groundhopper"

©© APA
Hunderttausende Fußballfans werden zur EURO 2008 erwartet. Unter ihnen auch sogenannte Groundhopper, also jene besondere Spezies von Freunden des runden Leders, die ihre gesamte Freizeit damit zubringen herumzureisen, um die Atmosphäre möglichst vieler verschiedener Fußballplätze zu genießen.

Wiener Fußballplätze im Porträt: Happel-Stadion | Horr-Stadion | Sportklub-Platz | Hohe Warte | PSV-Platz

Obwohl während der EM in den unteren Klassen nicht ballestert wird, gibt es gerade in Wien Dutzende “Grounds” mit haufenweise Flair und Tradition, die nur darauf warten, von den “Hoppern” entdeckt zu werden.

Prunkstück und absolutes “Must-Go” ist natürlich die Hohe Warte in Wien-Döbling. Ab 1921 war die gewaltige Naturarena Schauplatz zahlreicher fußballerischer Massenspektakel. Bis zu 85.000 Fans drängten sich in das legendäre Dreiviertel-Oval, in dem heute der First Vienna Football-Club vor wenigen hundert Zuschauern in der Regionalliga Ost spielt. Etwas verwildert, aber sonst nahezu unverändert, darbt es mittlerweile dahin, das einst größte Fußballstadion außerhalb Großbritanniens. Doch Gänsehaut-Feeling kommt immer noch auf, wenn man die mächtige “Hauptrampe” erklommen hat und den herrlichen Ausblick auf Spielfeld und Stadt genießt.

Nur einen kurzen Fußmarsch vom Ernst-Happel-Stadion entfernt, liegen die Überreste der ältesten Fußballstätte Österreichs, des WAC-Platzes. An diesem historischen Ort fand am 12. Oktober 1902 das erste offizielle Länderspiel Österreichs gegen Ungarn (damals noch Städteauswahlen von Wien und Budapest) statt. Es endete übrigens vor 500 schaulustigen Frack- und Zylinderträgern 5:0 für die Gastgeber. Heute gehören die alten, verwunschenen Steintribünen zum Gelände des Wiener Athletiksport Clubs, wo vor allem Tennisbälle geschlagen und Hockeyschläger geschwungen werden.

Überaus reizvoll, weil sie ihren urtümlichen Charakter bewahrt haben, sind die unzähligen Sportanlagen des Wiener Unterhauses. Als besonders sehenswert gelten da etwa die Krottenbacher Alm, die Heimstätte von Fortuna 05, der Wienerberg-Platz am südlichen Stadtrand, der FavAC-Platz in Favoriten, der Donau-Platz in Kaisermühlen, der ehemalige Admira-Platz in der Hopfengasse in Floridsdorf, aber auch der Sportclub-Platz in Dornbach, auf dem seit 1904 der “Wuchtel” nachgejagt wird, was ihn zur ältesten immer noch bespielten Arena Österreichs macht.

Ganz aus der Nähe präsentiert sich ein weiteres Wiener Stadion mit Kultstatus, in dem zwar keine EURO-Partie gespielt, dafür jede live übertragen wird: das Hanappi-Stadion, Heimstätte des österreichischen Rekordmeisters Rapid. Zur offiziellen Fan-Meile auserkoren, wird der auch als “Sankt Hanappi” bezeichnete Fußball-Tempel wohl von vielen tausend Zuschauern während der EM zur zweiten Heimat werden.

Die Groundhopper aller Länder mögen sich also mit einem Stadtplan ausrüsten und folgende Destinationen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln “heimsuchen”:

– Hohe Warte, Klabundgasse, Wien-Döbling; erreichbar mit U4 sowie den Straßenbahnen 37 und D.
– WAC-Platz, Rustenschacherallee 9, Wien-Leopoldstadt; Endstation Straßenbahn N.
– Krottenbacher Alm, Krottenbachstraße 53, Hugo Wolf-Park; Bus 38A, Schnellbahn S45.
– Wienerberg-Platz, Computerstraße 3, Wien-Favoriten; Bus 16A und 65 A.
– Fav AC-Platz, Kennergasse/Laaerberg Straße, Wien-Favoriten; U1 bis Reumannplatz, dann eine Station mit Straßenbahnlinie 67.
– Donau-Platz, Kaisermühlen, Weissauweg 1, Wien-Donaustadt; U1 Kaisermühlen-VIC.
– Admira-Platz, Hopfengasse 8, Wien-Floridsdorf; Straßenbahnlinie 26.
– Sportclub-Platz, Hernalser Hauptstraße 214, Wien-Hernals; Straßenbahnlinien 43, 44, 10.
– Hanappi-Stadion, Keißlergasse 6, Wien-Penzing; U4-Endstation Hütteldorf.

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