Euro-Fälschungen sprunghaft angestiegen

Im zweiten Halbjahr 2002 zogen die zwölf europäischen Zentralbanken über sechs Mal so viele Fälschungen aus dem Verkehr wie in den ersten sechs Monaten.


Europas Geldfälscher haben sich schnell auf den Euro eingestellt: Im zweiten Halbjahr 2002 zogen die zwölf europäischen Zentralbanken mit rund 145.000 Banknoten über sechs Mal so viele Fälschungen aus dem Verkehr wie in den ersten sechs Monaten.

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt am Main bekanntgab, sind dies jedoch immer noch weniger als ein Viertel des gesamten Falschgeldes der alten Währungen im Jahre 2001. Auf 50.000 umlaufende echte Banknoten komme eine Fälschung. Von diesen seien wiederum über 80 Prozent 50-Euro-Scheine.

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