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EURO 2008: Kaffeehäuser um die Wiener Fanmeile erhöhten Preise

Auch außerhalb der Fanmeile wurden die Getränkepreise zum Teil kräftig erhöht: Laut einem Test der Arbeiterkammer (AK) muss für Kaffee und Mineralwasser jetzt oft tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Die AK hat 14 Kaffeehäuser in der Wiener Innenstadt besucht und festgestellt: In sechs (43 Prozent) von 14 Kaffeehäusern kosten Kaffee und Mineralwasser seit Oktober 2007 um durchschnittlich 6,2 Prozent mehr. In sieben (50 Prozent) Lokalen blieb alles beim Alten – die Preise für Kaffee und Mineral blieben dort unverändert. Positiver Ausreißer: Eine Cafeteria hatte das günstigste Mineralwasser sogar um 6,1 Prozent (20 Cent) verbilligt, die Kaffeepreise blieben dort gleich.

Negativer Rekordhalter war ein Kaffeehaus, in dem die Melange 2,90 Euro kostete. Im Oktober hatte der Preis noch 2,50 Euro betragen. Die Erhöhung machte somit 40 Cent (16 Prozent) aus. In einem anderen Betrieb waren die Preise um knapp 16 Prozent (30 Cent) nach oben geklettert: Gäste zahlten im Oktober des Vorjahres für einen kleinen Espresso 1,90 Euro, jetzt 2,20 Euro.

Wobei es laut AK generell große Preisunterschiede bei den untersuchten Gastronomiebetrieben gibt. Beim Espresso wurden Preisdifferenzen bis zu 82 Prozent geortet. Er kostet im günstigsten Fall 1,70, im teuersten 3,10 Euro.

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