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EU erwägt Sicherheits-Rating für Charter-Airlines

Nach dem Absturz eines ägyptischen Passagierflugzeugs über dem Roten Meer ist die EU-Kommission aufgeschlossen für ein Sicherheitsrating für Charter-Airlines.

Kommissionssprecher Gilles Gantelet begrüßte am Montag in Brüssel entsprechende Pläne der französischen Regierung. „Alles was die Sicherheit auf nicht-diskriminierende Weise und basierend auf Fakten erhöht, gehört zu den Prioritäten der Kommission.“ Deshalb könnte ein solches Rating auch auf EU-Ebene eingeführt werden.

Auch Verkehrsminister Hubert Gorbach (F) ist für eine EU-einheitliche Regelung in Sachen Sicherheitschecks, hieß es auf Anfrage im Ressort. Eine Richtlinie sollte die Durchführung und Dokumentierung der Prüfungen regeln.

Den französischen Plänen zufolge sollen alle nicht-europäischen Fluggesellschaften einem gesonderten Sicherheits-Check unterzogen werden, damit sich Reiseveranstalter und Touristen ein besseres Bild machen können. Nach den Regierungsplänen müssen Veranstalter den Reisenden zudem mitteilen, mit welcher Airline sie fliegen. Der französische Verkehrsminister Gilles de Robien wird am Mittwoch mit EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio zusammenkommen, um die Pläne vorzustellen.

Beim Absturz der Boeing 737 der ägyptischen Charter-Fluggesellschaft Flash Airlines waren am 3. Jänner alle 148 Menschen an Bord ums Leben gekommen, 134 davon französische Touristen. In der Schweiz durfte Flash wegen Sicherheitsmängeln schon vor dem Unglück nicht fliegen. Dort können Passagiere und Veranstalter künftig Auskunft darüber erhalten, ob ein bestimmtes Flugzeug die Sicherheitsanforderungen des Landes erfüllt.

Das erklärte Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Jedes Reisebüro und jeder Kunde hätten das Recht, beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) anzufragen, ob eine ganz bestimmte Fluggesellschaft auf der „schwarzen Liste“ stehe. In Österreich prüften noch Juristen die rechtliche Frage der Veröffentlichung einer solchen Auflistung, hieß es im Verkehrsministerium.

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