Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Es wird grün und kühl: Neue Fassade für das City-Umspannwerk der Wiener Netze

Die erste Grünfassade soll am Umspannwerk der Wiener Netze in der Inneren Stadt entstehen.
Die erste Grünfassade soll am Umspannwerk der Wiener Netze in der Inneren Stadt entstehen. ©Christian Houde/PID
Das erste konkrete Grünfassanden-Projekt im Kampf gegen die klimawandelbedingten Hitzeinseln steht in den Startlöchern. Das Umspannwerk der Wiener Netze in der Innenstadt wird in Kürze eine große Grünfassade erhalten.

Im Kampf gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln geht nun das erste Grünfassaden-Projekt auf Schiene. “Das Umspannwerk der Wiener Netze im 1. Bezirk erhält in Kürze eine 300 Quadratmeter große Grünfassade, die zur Kühlung der Umgebung beitragen wird”, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Erst kürzlich wurde von Sima ein “Cooling-Off-Paket” gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln in der Stadt präsentiert. Die Umsetzungsmaßnahmen laufen bereits. Für diverse Kühlungsmaßnahmen in den Bezirken steht ein 500.000 Co-Fördertopf zur Verfügung.

Innere Stadt: Erste Grünfassade entsteht

Wenn die Temperaturen über mehrere Tage nicht unter 30 Grad fallen, entstehen städtische Hitzeinseln. Hier kann nämlich der Asphalt auch in der Nacht nicht abkühlen. Im Sommer 2018 gab es in Wien insgesamt 41 sogenannte Tropennächte. In diesen fiel die Temperatur nicht unter 20 Grad. Vor allem für ältere oder kranke Menschen entsteht dadurch eine besondere Belastung.

“Besonders im dichtbesiedelten ersten Bezirk brauchen wir mehr kühlende Grünflächen, um die Hitze im Sommer erträglicher zu machen. Es freut mich, dass wir hier im Bezirk ein so tolles Projekt zur Kühlung der Stadt umsetzen werden”, so die stellvertretende Bezirksvorsteherin in der Inneren Stadt Mireille Ngosso.

Die Montagearbeiten für die Grünfassade am Umspannwerk Zedlitzhalle an der Ecke Ebenberggasse/Stubenbastei werden, sobald die Genehmigungen vorliegen, gestartet. Vorerst muss die Fassade anwachsen. Später werden die Pflanzen jedoch eine Kühlleistung wie 25 Klimageräte erbringen. “Die Grünfassade sieht nicht nur gut aus und kühlt die Umgebung ökologisch, sondern bindet auch Feinstaub und wirkt lärmreduzierend”, sagt Wiener Netze Geschäftsführer Gerhard Fida.

Das Cooling-Off-Paket sieht jedoch weitere Maßnahmen vor. So sind unter anderem 150 Fassadenbegrünungen, 13 Hektar neue Parkflächen in den nächsten Jahren, weitere Brunnen, 10 kühle Plätze mit Nebelduschen, die die Umgebungstemperatur um bis zu 11 Grad senken und jährlich 3.000 neue Bäume zu den bestehenden 480.000 Stadtbäumen geplant.

(Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 1. Bezirk
  • Es wird grün und kühl: Neue Fassade für das City-Umspannwerk der Wiener Netze
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen