Erwärmung der Meere könnte zwei Billionen Dollar jährlich kosten

Der Klimawandel und seine finanziellen Auswirkungen.
Der Klimawandel und seine finanziellen Auswirkungen. ©BilderBox/Symbolbild
Die Folgen des Klimawandels für die Weltmeere könnten Billionen verschlingen. Meeresforscher warnten am Mittwoch vor einem Anstieg der Kosten bis zum Jahr 2100 auf bis zu zwei Billionen Dollar jährlich.

Die Reduzierung von Treibhausgasen müsste deutlich stärker in Angriff genommen werden, forderten die Experten des Stockholm Environment Institut in ihrer Studie.

Steigende Temperatur bringt Naturkatastrophen mit sich

Ohne Gegenmaßnahmen würde die Durchschnittstemperatur der Erde um vier Grad Celsius ansteigen. Die Folgen wären unter anderem ein Anstieg der Meeresspiegel, eine Versauerung der Ozeane, die Zerstörung von Korallenriffen und eine Zunahme schwerer Tropenstürme.

Der Tourismus hätte unter diesen Veränderungen besonders zu leiden. Die Wissenschafter rechnen mit Belastungen von 639 Milliarden Dollar – gut ein Drittel der Gesamtkosten. Wenn es allerdings gelänge, die Erderwärmung auf 2,2 Grad zu beschränken, würde der Schaden auf 1,4 Billionen Dollar sinken.

Treibhausgase reduzieren

Dazu müssten die Bemühungen zur Reduzierung von Treibhausgasen aber deutlich stärker vorangetrieben werden, sagte Frank Ackermann, einer der Autoren. “Je schneller wir den Anstieg der Emissionen stoppen, desto geringer wird der Schaden ausfallen. Mit der heutigen Technologie wäre ich aber nicht überrascht, wenn wir uns weiter in Richtung vier Grad Celsius bewegen.”

APA

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