Erster Wiener Protestwanderweg: Geschichte mit dem Smartphone erleben

Am 4. Oktober werden die ersten sechs Stationen des Wiener Protestwanderwegs feierlich eröffnet. Die Strecke führt zur Geschichte der Gewerkschaft, der Arena, der Rosa Lila Villa, zum ersten Wiener Mädchengymnasium sowie ins Planquadrat und ins WUK. Bis Ende des Jahres sollen weitere Stationen entstehen, unter anderem am Parlament und am Stephansplatz.
Tafeln mit QR-Codes ermöglichen es, direkt vor Ort Informationen aus dem Internet abzurufen. So wird die gesellschaftliche Bewegung, die den Ort gestaltet hat, in Wort, Bild und Ton lebendig. So erlebt man die Stadt aus einer neuen Perspektive. Auch wenn sich das Projekt an Schüler richtet, ist der Protestwanderweg für alle Altersgruppen und vor allem auch für Touristen geeignet. Der Schriftsteller Martin Auer, der alle Stationen gestaltet und die Tonbeiträge gesprochen hat, meint zu dem Projekt: “Lernen heißt nicht stillsitzen, sondern erkunden, stöbern, erforschen, fragen, zweifeln und hinterfragen, eigene Lösungen finden und ausprobieren. Nur selbst erarbeitetes Wissen bleibt dauerhaft nutzbar.” Der Erste Wiener Protestwanderweg kann alleine oder in der Gruppe erwandert werden.
Alle Informationen zur lage der Stationen des Ersten Wiener Porstestwanderwegs finden Sie hier.