Erster sowjetischer Wettersatellit abgestürzt

Von einem Wettersatelliten aus 36.000 Kilometern Höhe aufgenommenes Bild zeigt den Hurrikan "Dolly" im Golf von Mexiko.
Von einem Wettersatelliten aus 36.000 Kilometern Höhe aufgenommenes Bild zeigt den Hurrikan "Dolly" im Golf von Mexiko. ©AP
Nach genau 43 Jahren im All ist der erste sowjetische Wettersatellit Meteor-1-1 über der Mongolei in die Erdatmosphäre eingetreten und teilweise verglüht.

Einige Trümmer des 1,4 Tonnen schweren Apparats seien in der Antarktis aufgeschlagen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Meteor-1-1 war am 26. März 1969 vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk gestartet. Aus 650 Kilometern Höhe übermittelte er Daten über Wolkenformationen und die Abkühlung der Erdoberfläche.

Bereits im Juli 1970 hatte der fünf Meter lange Satellit seine Funktion aber wegen technischer Probleme eingestellt. Bei diesem ersten Wettersatelliten der Raumfahrtnation hätten die Solarzellen nicht ausgereicht, zudem sei Meteor-1-1 vermutlich wegen temperaturbedingter Verformungen undicht geworden, sagte ein Experte in Moskau. In den vergangenen knapp 42 Jahren kreiste der Flugkörper als Weltraumschrott um die Erde und verlor stetig an Höhe.

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