Erster großer Hit: SCR Altach gegen Wacker Innsbruck

Altach - Im Schnabelholz wird am Samstag ab 17 Uhr um die Tabellenführung in der Ersten Liga gespielt - mit Hausherr Altach und Innsbruck treffen die beiden Leader aufeinander.

6000 Karten waren schon gestern abgesetzt, der Rest könnte durchaus heute noch an den Mann (Frau) kommen. Im Schnabelholz wartet mit dem Erstligahit SCR Altach gegen Wacker Innsbruck schon das zweite große Fußballfest auf die Ländle-Fans, nur zwei Wochen nach dem Derby zwischen Austria Lustenau und Altach.

Neun Punkte, 9:1 Tore, aus drei Spielen. Beide Kontrahenten von heute Nachmittag haben diese Bilanz aufzuweisen, beide Teams liegen vor dem vierten Spieltag punktegleich an der Tabellenspitze. Also wird heute die Tabellenführung – möglicherweise – neu vergeben, nur bei einem Remis bleiben beide Teams auf dem ersten Platz. Von einem Remis wollen die Altacher eigentlich nichts wissen, ihr Trainer Adi Hütter hat die Mannschaft, die er übrigens gegenüber dem Spiel gegen die Austria Amateure nicht verändert, nichts wissen: „Wir spielen immer auf Sieg. Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber einer zweifellos starken Innsbrucker Mannschaft, das ist mehr das Wesen unserer Mannschaft. Wichtig ist aber vor allem, dass wir gut spielen, unsere Aufgaben machen.“

Studiert hat Hütter die Innsbrucker ganz genau, vor allem die ersten 20 Minuten im Spiel der Tiroler gegen Austria Lustenau hat dem SCRA-Coach aufgezeigt, wo die Tiroler zu knacken sind. Wo denn, Herr Hütter? „Verrate ich natürlich nicht!“ Geheimniskrämerei also um die den Altachern bekannten Schwächen der Gäste. Bei denen mit Mossoro das Herzstück der Offensivabteilung fehlt, Unterrainer und Perstaller sind die Alternativen im Angriff. Die Altacher verzichten auf Jürgen Pichorner („Ein Einsatz wäre zu riskant“) und Butrint Vishaj, noch kein Thema ist auch Enrico Pfister, der sich erst über die Amateure wieder in die Erstligatauglichkeit spielen wird.

Ein paar Onkeln aus Tirol

Für den „halben Tiroler“ Patrick Pircher ist die Partie eine besondere, haben sich doch gleich mehrere Onkeln aus Tirol angesagt, um das Spiel ihres Teams (Wacker Innsbruck) gegen ihren Neffen zu verfolgen. Pircher hofft natürlich, der „Daumendrückerpartie“ eins auswischen zu können. Um nach dem Spiel mit breiter Brust mit den Herren Onkeln über die Partie fachsimpeln zu können. Überhaupt wird die Altacher Abwehr erstmals von einem Spitzenteam der Ersten Liga gefordert, beim Spiel in Lustenau hatten die Rheindörfler mit den Standards der Hausherren so ihre Mühe. „Haben wir mittlerweile extra trainiert, nach hinten und nach vorne“, gibt sich Matthias Sereinig optimistisch. Nach vorne hat’s ja schon geklappt, Pircher und Sereinig erzielten gegen Austria Wien zwei Tore aus den geübten Standards. Wichtig für die Fans: Anreisen mit Öffis (gratis) oder Fahrrad erleichtert den Zugang zum Stadion, das ab 15.30 Uhr geöffnet ist.

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