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Erste Wiener "City Festwochen" gestartet

Bei dem von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (V) initiierte Festival, das nun bis einschließlich 23. April die City bespielen wird, stehen keine zugekauften Veranstaltungen auf dem Programm.

Stattdessen wurden von Künstlern als Kuratoren gemeinsam mit (Hoch-)Schülern sechs Projekte erarbeitet, die sich auf zahlreichen Plätzen und Orten der City zeigen.

So hat Elektronikmusiker Wolfgang Schlögl unter dem Titel “Innercity Soundtram” mit Jugendlichen die Klänge der Inneren Stadt eingefangen und zu einer halbstündigen Komposition verarbeitet. Diese wird nun in einer eigenen Tram abgespielt, welche kostenlos zugänglich den Ring umrundet. Am 23. April wird das Werk im Abschlusskonzert nochmals aufgeführt.

Bei “Wien wörtlich” hat Schriftsteller Christoph Braendle Schüler dazu gebracht, sich mit Kaffeehausliteratur auseinanderzusetzen. In den ersten Tagen des Festivals lesen diese in den Cafes aus ihrer Lieblingslektüre, bevor dann Maria Bill, Wolfram Berger, Andrea Clausen und Markus Meyer die selbstverfassten Texte der Schüler zum Besten geben. “Laien lesen Superprofis, Superprofis lesen Laien” sei hier das Konzept, so Braendle.

Choreograph Bernd R. Bienert hat dagegen Schriftstellerteams zusammengeführt, darunter Franzobel und Eva Menasse, deren Werke an einigen Plätzen der City auf Videoleinwände projiziert werden. Die Texte sind dabei Betrachtungen über die Innere Stadt und zur urbanen Kultur. Musiker Rupert Huber bietet stattdessen musikalische Rundgänge anhand von neun wichtigen Lebensstationen berühmter Komponisten.

Als Kontrapunkt zum städtischen Treiben hat Amber Gabrielle die Performance “Bühnen der Stille” konzipiert. Dabei erstarren als Passanten verkleidete Tänzer inmitten der Menge auf ein Zeichen, bevor nach zwei Minuten eine Lesung durch einen Schauspieler beginnt. Und schließlich gibt es im Alten Rathaus eine Ausstellung mit Fotos, Collagen und Zeichnungen von Schülern zum Wiener Zentrum.

Kurator Markus Huber unterstrich bei der Präsentation am Freitag den demokratischen Ansatz der Konzepte. Man habe kein neues Abspielfestival schaffen wollen. Demnach sei bereits die Prozesshaftigkeit des Gesamtvorhabens und die Dynamik, die von den teilnehmenden Schulen ausgegangen sei, ein großartiger Erfolg, freute sich Projektleiterin Katharina Albrecht-Stadler.

“Wir werden natürlich weiterarbeiten”, wagte deshalb Stenzel den Blick in die Zukunft. Heuer handle es sich um eine “Pioniertat”, bei der es darum gehe, auf dem Kulturhumus der Inneren Stadt Neues zu schaffen. Ziel sei, die Festivaldauer im kommenden Jahr zu verdoppeln. Die Finanzierung erfolgt heuer zu 90 Prozent über private Sponsoren.

 

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