Erste Wiener Bildungsmesse für Migranten

In Wien wird am 21. September die erste Bildungsmesse stattfinden, die sich speziell an Migranten richtet. Parallel dazu werden Experten Konzepte aus anderen europäischen Ländern vorstellen.

Unter dem Titel „Mehrsprachigkeit und Bildungspotentiale (sic!)“ sollen die Themen Sprache, Bildung, Ausbildung und Anerkennung behandelt werden. Dabei gehe es einerseits um ein politisches Zeichen und andererseits darum, das Bildungspotenzial Österreichs sichtbar zu machen, so die Organisatoren am Mittwoch.

Migranten seien auf Grund der politischen und gesellschaftlichen Bedingungen im österreichischen Bildungssektor besonders benachteiligt. Dies wirke sich auch auf den Arbeitsmarkt aus, bedauerten die Messeveranstalter zu dem neben dem Verein Integrationshaus auch das Wiener Integrationskonferenz-Vernetzungsbüro zählt. Deshalb wolle man die Möglichkeit zum Informationsaustausch und zur Vernetzung anbieten.

Dazu werden auf der Messe, die in der Berufsschule Längenfeldgasse im Bezirk Meidling stattfindet, diverse Anbieter ihre Bildungsprogramme vorstellen. Mit dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Arbeiterkammer, der Volkshilfe oder der Caritas sind vornehmlich jene Bildungsinstitutionen vertreten, die in ihren Bildungsangeboten speziell auf Migrantenbedürfnisse eingehen, etwa durch mehrsprachiges Personal.

Parallel zur Messe findet eine Tagung auf Expertenebene statt, bei der Konzepte aus anderen europäischen Ländern vorgestellt werden. Dazu zählt ein Wuppertaler Projekt, das für Asylwerber Beschäftigungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich heben will und die Ausbildung „interkultureller Mediatoren“ in Südtirol.

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