Erste Runde der Sondierungsgespräche in Wien

Sondierunsgespräche nur mit Schwarz und Grün
Sondierunsgespräche nur mit Schwarz und Grün ©APA
Die Wahl ist geschlagen, die Mandate weitgehend fix, nun beginnt der Gesprächslauf zwischen den Wiener Parteien, um eine Koalition zur Führung der Stadt zu bilden. SPÖ-Bürgermeister Häupl hatte betont, noch in dieser Woche mit ÖVP, Grünen als auch der FPÖ Gespräche zu suchen. Sondierungsgespräche soll es aber nur mit Schwarz und Grün geben - beziehungsweise hat es bereits gegeben.

Bereits ihren Termin hinter sich hat ÖVP-Chefin Marek. “Das Vieraugengespräch gab es schon”, heißt es aus der Partei. Bereits am Dienstag seien die beiden Parteischwergewichte zusammengekommen – und damit vor der Sitzung des VP-Parteivorstandes am Abend. Hier wurde Marek einstimmig das Mandat erteilt, mit der SPÖ ergebnisoffene Verhandlungen zu führen. Über den Inhalt des Vieraugengesprächs schweigt man sich in der Volkspartei indes noch aus.

Dem Vernehmen nach hat Grünen-Frontfrau Vassilakou am Mittwoch ihr Gespräch mit dem roten Regenten. In der Zwischenzeit bereitet sich die Ökopartei auf etwaige Verhandlungen vor.

Noch ausständig ist das Gespräch mit FPÖ-Chef Strache. Dieses soll, so hatte Häupl im Vorfeld betont, “in unterschiedlicher Qualität” im Vergleich zum rot-schwarzen und rot-grünen Tete-a-Tete ablaufen. Entsprechend wird es zwischen dem Bürgermeister und dem FP-Chef kein Vieraugengespräch geben, sondern eine Kleingruppe: Auf FPÖ-Seite hat sich neben Strache auch Generalsekretär Kickl angesagt. Auf SPÖ-Seite holt sich Häupl Unterstützung von Klubchef Lindenmayr und Parteisekretär Deutsch. Ungeachtet aller Dementis der SPÖ präpariert sich die FPÖ zugleich auf mögliche Koalitionsgespräche und hat dazu am Mittwoch ein achtköpfiges Verhandlungsteam präsentiert, in dem sich die Spitzen der Partei finden.

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