Erste-Hilfe-Kurs für den Hund

Danke des Erste-Hilfe-Kurses kann man im Ernstfall auch den besten Freund des Menschen retten.
Danke des Erste-Hilfe-Kurses kann man im Ernstfall auch den besten Freund des Menschen retten. ©Pixelio (Jens)/Symbolbild
Wien - Von Wundversorgung bis Wiederbelebung: Die Wiener Johanniter lehren seit Ende Juli Grundkenntnisse, die das Leben eines Vierbeiners retten können.
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Seit Ende Juli können Herrl und Frauerl in Wien eine vierstündige Schulung absolvieren, in der die häufigsten Krankheiten und Notfälle bei Bello und Flocki und deren Erstversorgung auf dem Stundenplan stehen. In Theorie und Praxis wird gezeigt, wie dem Tier geholfen und es im Notfall stabilisiert werden kann, bis der Arzt kommt. Letzteren kann man in den allermeisten Fällen nicht ersetzen – aber eventuell das Schlimmste verhindern.

Alle Termine ausgebucht

Nach einem Pilotversuch Ende Juli bietet die Hilfsorganisation Johanniter seit diesem Sommer regelmäßig Intensivkurse über die medizinische Erstversorgung der bellenden Mitbewohner. Man scheint einen großen Bedarf erkannt zu haben: Bis dato waren alle Termine ausgebucht, weitere wurden bereits eingeschoben. In der Bundeshauptstadt findet der Unterricht heuer regelmäßig statt, Tirol folgt – Daten stehen bis dato aber noch nicht fest.

Mund-zu-Schnauze-Beatmung und Herzmassage

Die Sitzplätze im Unterrichtsraum der Johanniter in Wien 21 waren bis auf den letzen Platz gefüllt, auch wenn der abendliche Kurs mit 45 Euro zu Buche schlägt. Die meisten Teilnehmer sind überrascht, wie intensiv hier Wissen vermittelt wird. Der Bogen der Themen spannt sich von kleineren Verletzungen, gängigen Krankheitsbildern bis hin zur Reanimation. Für letztere steht eine Hundepuppe zur Verfügung, an der die Mund-zu-Schnauze-Beatmung und die Herzmassage geübt werden.

Angehende Rettungshündin

Auch ein höchst lebendiges Exemplar – ein ausgesprochen geduldiges Australian-Shepard-Mädchen – steht zu Verfügung. Verband anlegen, untersucht und transportiert werden, kennt die angehende Rettungshündin offensichtlich und macht gute Miene zum für sie wohl eher lästigen Spiel. Ob das eigene Tier die Notfall-Maßnahmen so stoisch über sich ergehen lassen würde, darf bezweifelt werden. Aber auch dafür gibt’s jede Menge Ratschläge.

Nicht mehr völlig hilflos

Die Kursteilnehmer gehen mit dem Gefühl einer gewissen Sicherheit und Beruhigung nach Hause. Nicht, dass sie jetzt alle Leiden ihres pelzigen Familienmitglieds lindern können, aber immerhin stehen sie nicht völlig hilflos da, sollte einer der besprochenen Fälle auftreten. Eines haben wohl alle gemeinsam – den Wunsch, das Gelernte nie anwenden zu müssen.

Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt es hier.

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