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Erste große Tagung des Wiener Klimarats - Verkehr und Energie im Fokus

Der Wiener Klimarat solle in jenen Fragen beraten, die relevant seien, um den Klimawandel hintanzuhalten, so Bürgermeister Michael Ludwig nach der ersten Sitzung.
Der Wiener Klimarat solle in jenen Fragen beraten, die relevant seien, um den Klimawandel hintanzuhalten, so Bürgermeister Michael Ludwig nach der ersten Sitzung. ©APA (Sujet)
Vor über einem Jahr hat Wien einen Klimarat eingerichtet. Nun hat dieser erstmals in großer Runde getagt. Vertreter und Vertreterinnen der Wissenschaft, der Verwaltung und Wirtschaft sowie von Interessensvertretungen trafen sich, um über die Herausforderungen im Klimaschutz zu diskutieren. Im Zentrum standen die Bereiche Energie und Verkehr.

Der Klimarat solle in jenen Fragen beraten, die relevant seien, um den Klimawandel hintanzuhalten, sagte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nach der ersten Sitzung. Als wichtig für die Zukunftsstrategie sei etwa der Bereich Verkehr genannt worden, betonte er. Hier sei zum Beispiel der Ausbau des öffentlichen Verkehrs von Bedeutung - an dem weiter gearbeitet werde, wie er versicherte. Auch auf die bereits in die Wege geleitete Errichtung von sogenannten Mobilitätsstationen, an denen etwa Sharing-Modelle angeboten werden, verwies er.

Pro Rad, Anti Auto in Wien: "Da führt kein Weg daran vorbei"

Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) hielt dazu fest, dass auch der Ausbau der Radinfrastruktur forciert werden solle. Gleichzeitig müsse der Autoverkehr reduziert werden. "Da führt kein Weg daran vorbei", zeigte sie sich überzeugt. Im Bereich Energie wurde auf die Sanierungsstrategie der Stadt hingewiesen. So sei etwa zuletzt bereits ein Zinshaus nach Passivhauskriterien renoviert worden, hieß es heute.

Die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, die im Wissenschafts-Board des Klimarates sitzt, appellierte an die Politik, die durch die Coronakrise entstandene Chance zu nutzen und Förderungen mit Auflagen in Sachen Klimaschutz zu verbinden. Denn die Wirtschaft und Kommunen würden nun Unterstützung brauchen. "Wenn man das an die richtigen Bedingungen knüpft, dann kann man einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung machen."

(APA/Red.)

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