Erste "Forschungswochen Niederösterreich" starten im Palais NÖ in Wien

Auch die Ausstellung "Meere und Ozeane" ist im Rahmen der Forschungswochen NÖ zu sehen.
Auch die Ausstellung "Meere und Ozeane" ist im Rahmen der Forschungswochen NÖ zu sehen. ©AFP (Sujet)
Von Mitte September bis Anfang Oktober werden 2017 erstmals die "Forschungswochen Niederösterreich" ausgerufen. Gestartet wird mit einem Forschungsfest für die ganze Familie am 15. September im Palais NÖ in Wien, dessen Programm am Dienstag präsentiert wurde. Das Forschungsschiff MS Wissenschaft hat Stationen in Krems und Tulln. Der Abschluss wird mit einer Wissenschaftsgala in Grafenegg zelebriert.

Beim Forschungsfest Niederösterreich warten zehn Erlebnisstationen – Roboter mixen etwa Cocktails, Besucher können mit einer speziellen Brille einen virtuellen Flug über die prähistorische Landschaft von Stonehenge unternehmen. An Dutzenden Forschungsstationen beantworten Institutionen wie der WasserCluster Lunz oder das Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie Fragen wie “Was macht der Tee im Bach?”, “Was haben Superhelden und Krebs gemeinsam?”, “Wie forschen Archäologen ohne auszugraben?” oder “Wie kommen Bleicheffekte auf die Jeans?”. Eine Rätselrallye und Forschungsshows runden das Programm ab.

Erstmals Forschungswochen NÖ von Mitte September bis Anfang Oktober

“Wir setzen starke Akzente in der Vermittlungsarbeit”, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einem Pressegespräch in St. Pölten. Ziel sei es, Forschung auf einfache Art und Weise zu erklären. Ein neuer Comic soll insbesondere Kindern und Jugendlichen Wissenschaft und Forschung näherbringen und zeigen, welche Institutionen es in diesem Bereich in Niederösterreich gibt. Das Heft liegt nicht nur am Forschungsfest, sondern auch am Schiff MS Wissenschaft auf, das von 26. bis 29. September in Krems und von 30. September bis 3. Oktober in Tulln Station macht. Zu sehen ist die Ausstellung “Meere und Ozeane”. Bei der Wissenschaftsgala am 5. Oktober in Grafenegg werden die diesjährigen Wissenschaftspreise vergeben.

Das Land Niederösterreich investiert laut Mikl-Leitner jährlich 100 Millionen Euro in den Forschungsbereich. Damit liege das Bundesland hinter Wien auf Platz zwei. Jeder Euro sei hier gut investiert, betonte die Landeshauptfrau.

(APA/Red)

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