Erste Drohne für Bombenabwürfe im Iran vorgestellt

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Am Sonntag stellte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad einen unbemannten Langstreckenbomber als "Botschafter des Todes" für die Feinde der Islamischen Republik vor.
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Das im Iran hergestellte unbemannte Flugzeug könne verschiedene Bombentypen transportieren und mit hoher Geschwindigkeit “lange Strecken” zurücklegen, berichtete das iranische Staatsfernsehen und zeigte entsprechende Bilder.

Die Reichweite der Drohne mit dem Namen Karrar, in Anspielung auf einen der Namen des Imam Ali, wurde indes nicht bekannt. Karrar sei das “Symbol für den Fortschritt der iranischen Verteidigungsindustrie”, zitierte das Fernsehen den iranischen Verteidigungsminister Ahmed Wahidi. Vor wenigen Tagen hatte Wahidi bereits den erfolgreichen Test einer Boden-Boden-Rakete vom Typ Kiam bekanntgegeben. Es handle sich um ein sehr präzises Geschoß einer “neuen Klasse” mit einer “einmaligen taktischen Leistungsfähigkeit”. Zum Zeitpunkt des Tests und zur Reichweite der Rakete machte Wahidi auch da keine Angaben.

Der Iran reagiert mit seiner Aufrüstungspolitik auf wiederholte Äußerungen etwa der USA und Israels, die einen Angriff auf das Land wegen seines umstrittenen Atomprogramms nicht grundsätzlich ausschließen. Der Westen wirft Teheran vor, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Kernenergie in Wahrheit nach Atomwaffen zu streben. Der Iran weist das zurück.

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