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Eröffnung des "Sotschi-Dialog": Van der Bellen trifft Putin

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde von Doris Schmidauer und Außenministerin Karin Kneissl begleitet.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde von Doris Schmidauer und Außenministerin Karin Kneissl begleitet. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Am Mittwoch trifft Bundespräsident Alexander Van der Bellen den russischen Präsidenten Wladimir Putin. In Sotschi werden sie den gleichnamigen Dialog eröffnen.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen trifft den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi. Die beiden Staatsoberhäupter werden am Mittwoch ein Arbeitsgespräch führen und den “Sotschi-Dialog” eröffnen. Ziel dieses bilateralen Dialogforums ist die Förderung der zivilgesellschaftlichen Kontakte zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport.

“Sotschi-Dialog”: Kneissl begleitet Van der Bellen

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) wird Van der Bellen nach Sotschi am Schwarzen Meer in Russland begleiten. Kneissl hatte im März mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow mit einer gemeinsamen Erklärung den Startschuss für den Sotschi-Dialog gegeben.

Die Beziehungen zwischen Österreich und Russland gelten als sehr gut, obwohl das Verhältnis zwischen der EU und Russland vor allem wegen der Ukraine-Krise beeinträchtigt ist. Die EU hatte wegen der völkerrechtswidrigen Einverleibung der ukrainischen Krim-Halbinsel vor fünf Jahren Sanktionen gegen Russland verhängt. “Österreich ist der Einheit der EU verpflichtet und unterstützt vollinhaltlich die gemeinsamen Positionen der EU. Gleichzeitig ist der Dialog mit Russland wichtig, nicht zuletzt auch um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten”, teilte die Präsidentschaftskanzlei mit.

Van der Bellen plädiert für Geduld im Umgang mit Russland

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigt Verständnis für Russland und plädiert für Geduld im Umgang mit dem Land. “Man muss etwas haben, was Russen und Österreicher gemeinsam haben, nämlich Geduld. Es bringt nichts, zu erwarten, dass man in fünf Minuten sehr schwierige Probleme lösen kann”, sagte Van der Bellen vor einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch.Van der Bellen kritisierte im ORF-Interview gleichzeitig die USA. Er betonte, “normale Diplomatie” sei, miteinander zu sprechen, sich in die Haut des anderen zu versetzen. Aber: “Es gibt Staaten, die diesen Weg nicht verfolgen, und ich finde das nicht gut”, so Van der Bellen in Anspielung auf die US-Administration von Präsident Donald Trump.

Van der Bellen trifft Präsident Putin zu Mittag in Sotschi. Bei einem gemeinsamen Arbeitsgespräch wolle er über internationale Fragen sprechen, etwa China und den Iran, so der Bundespräsident. Danach eröffnen die beiden Staatsoberhäupter das bilaterale zivilgesellschaftliche Dialogforum “Sotschi-Dialog”.

(APA/Red)

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