Erneute Verhandlungen über Fluglotsen-Gehälter in Wien-Schwechat

Seit Monaten wird um den KV der Flugsicherungsbeschäftigten gerungen.
Seit Monaten wird um den KV der Flugsicherungsbeschäftigten gerungen. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Das Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für Fluglotsen wurde am Donnerstagnachmittag bei der Austro Control fortgeführt.

Seit 14.00 Uhr laufen am Donnerstag wieder Verhandlungen um höhere Bezüge und verbesserte Arbeitsbedingungen für die gut tausend Fluglotsen. Die bisherigen Gespräche waren ohne Einigung unterbrochen worden und deshalb auch von einer größeren Protest-Betriebsversammlung begleitet, die am 25. März zu Flugabsagen und zahlreichen Verspätungen am Flughafen Wien-Schwechat und im gesamten heimischen Luftraum gesorgt hat.

Wieder Verhandlungen um Gagen für Fluglotsen

Gewerkschafter und Arbeitgeber sitzen zur Stunde wieder bei der Austro Control zusammen. Nach der letzten Runde lag man bei 2,15 bzw. 3 Prozent mehr Gehalt (gestaffelt nach Altersgruppen) und 5.000 Euro Prämie. Dazu wurde von Belegschaftsseite vorläufig schon Zustimmung signalisiert, die Gewerkschaft hatte dem aber das Okay versagt.

Der Gewerkschaft geht es im Streit um mehr Geld auch darum, Fluglotsen in Österreich zu halten. Die Arbeitnehmervertreter beklagen fehlendes Personal als ein Kernproblem der Flugsicherung, und dies in ganz Europa. Um einen neuen Kollektivvertrag und Maßnahmen zur Reduktion der hohen Belastung der Fluglotsen wird seit Ende vorigen Jahres gerungen. In der Austro Control verwies man wiederholt auf zahlreiche Zugeständnisse.

(APA/Red)

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