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Erneut Waldbrände

Rund 800 Feuerwehrleute haben am Sonntag im südfranzösischen Mauren-Massiv erneut gegen einen Waldbrand angekämpft.

Rettungskräfte evakuierten vorsichtshalber zwei Campingplätze und eine Feriensiedlung nahe La Garde-Freinet nordwestlich des Badeortes Saint-Tropez, wie Behördenvertreter mitteilten. Acht Flugzeuge und zwei russische Hubschrauber versuchten das Feuer aus der Luft zu löschen.

600 Hektar Wald und Buschland waren bereits verbrannt. Starke Winde fachten die Flammen weiter an. Auch im Norden der französischen Mittelmeerinsel Korsika kämpften Feuerwehrleute am Sonntag gegen mehrere Brandherde an. Bereits im Juli waren im Mauren-Massiv schwere Schäden durch Waldbrände entstanden. Insgesamt gingen in dem bergigen Gelände südwestlich von Saint-Raphael in diesem Jahr rund 20.000 Hektar in Flammen auf. Vier Menschen kamen dabei Ende Juli ums Leben.

Neue Waldbrände in Spanien
Mehrere Waldbrände haben am Wochenende in Spanien und an der türkischen Schwarzmeerküste erneut zu Verwüstungen geführt. An der Costa Brava im Nordosten der iberischen Halbinsel mussten zeitweise mehr als 12.000 Einwohner und Urlauber von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. 17 Wohnsiedlungen, vier Campingplätze sowie Appartement-Anlagen in der Gegend um den Badeort Platja d’Aro seien vorsorglich evakuiert worden, teilten die Behörden mit.

Auch ein Wasserpark und ein Kaufhaus wurden geräumt. Mehrere Menschen hätten leichte Rauchvergiftungen erlitten. Ein Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auch in der türkischen Schwarzmeerprovinz Karabük brannten am Wochenende Hunderte Hektar Wald- und Bergland.

Am Samstagabend brachte die spanische Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, die Betroffenen konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Flammen zerstörten eine Fläche von rund 350 Hektar Pinienwald und Gebüsch. Als Ursache gilt Brandstiftung. Augenzeugen hätten einen Motorradfahrer beobachtet, der möglicherweise das Feuer gelegt habe. Ein weiterer Brand bei Bunol in der Region Valencia fraß sich durch 1.200 Hektar Unterholz. Bei Benissa an der Costa Blanca war am Sonntag ein dritter Brand weiter aktiv. Der Wind fache die Flammen immer wieder an, teilte die Feuerwehr mit. Eine Fläche von rund 150 Hektar sei verwüstet worden.

Bei verheerenden Bränden waren in den ersten beiden Augustwochen in Spanien und Portugal bereits Zehntausende Hektar Wald vernichtet worden. In Spanien kostete die inzwischen abgeklungene Hitzewelle nach neuesten Angaben 106 Menschen das Leben.

In der türkischen Provinz Karabük kämpfen unterdessen Hunderte von Feuerwehrleuten gegen einen Waldbrand, der sich innerhalb von zwei Tagen auf schätzungsweise 500 Hektar Bergland ausgeweitet hat. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi am Sonntag meldete, würden die zeitweise unter Kontrolle gebrachten Flammen immer wieder vom Wind angefacht. Das unwegsame Gelände erschwere zusätzlich die Löscharbeiten. Der Brand war am Freitagnachmittag ausgebrochen und hatte sich seither ständig ausgeweitet.

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