Erneut Tote bei Kämpfen im Osten der Ukraine

Vor dem Besuch des ukrainischen Regierungschefs Arseni Jazenjuk in Berlin sind in der Ostukraine trotz einer vereinbarten Waffenruhe erneut Gefechte ausgebrochen. Prorussische Separatisten hätten im Raum Donezk mindestens drei Soldaten erschossen, teilte Andrej Lyssenko vom Sicherheitsrat in Kiew mit.


Ein weiterer Armeeangehöriger sei von einem Scharfschützen verletzt worden. Die Aufständischen teilten mit, sie hätten lediglich auf Attacken der Regierungseinheiten reagiert. Der prowestliche Ministerpräsident Jazenjuk wurde am Mittwoch in Berlin erwartet.

Angesichts neuer Gefechte sprach die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von einer schlechteren Lage im Donbass. Die Feuerpause sei in den vergangenen Tagen mindestens 69 Mal gebrochen worden, teilten OSZE-Beobachter in der früheren Sowjetrepublik mit. Den Vereinten Nationen zufolge starben seit April mehr als 4.700 Menschen in dem Konflikt, unter ihnen viele Zivilisten.

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