Ermittlungen in "Schwein-Sager"-Causa eingestellt

Van Staa war zu Unrecht beschuldigt worden
Van Staa war zu Unrecht beschuldigt worden ©APA (Archiv/Gindl)
In der Causa "Schwein-Sager" sind die Ermittlungen im Verfahren gegen unbekannte Täter wegen Verdacht der Beweismittelfälschung eingestellt worden. "Vergangenen Oktober war der Tiroler Tiwag-Gegner Markus Wilhelm wegen übler Nachrede gegenüber Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa schuldig gesprochen worden. Daraufhin erstattete er Anzeige.

“Es hat keine bewusste Manipulation am Tonband stattgefunden”, erklärte Reinhard Fitz von der Staatsanwaltschaft Feldkirch am Mittwoch der APA. “Es handelt sich um einen technischen Fehler, der beim Kopieren von einem USB-Datenträger auf eine CD passiert ist”, erläuterte Fitz. Demnach war auf einer von drei Dateien das Wort “das” vor dem “Schweigen” nicht vorhanden gewesen.

Später war aus dem “Schweigen” ein “Schweign” und letztendlich ein “Schwein” geworden. Wilhelm hatte daraufhin dem Tiroler Landtagspräsident Van Staa vorgeworfen, bei einer Rede vor Mitgliedern des deutschen Alpenvereins den deutschen Ex-Außenminister Joschka Fischer als “Schwein” bezeichnet zu haben.

Im Oktober 2008 war es zur Gerichtsverhandlung gekommen, wo der “manipulierte” Tonbandmitschnitt vorgespielt wurde. Wilhelm wurde damals zu einer Geldstrafe verurteilt.

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