Erhebungen nach Großbrand in Langenzersdorf angelaufen

Nach dem Großbrand in zwei Lagerhallen in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) sind am Mittwoch die Erhebungen zur Klärung der Ursache angelaufen. Die Ermittler des Landeskriminalamtes NÖ rechneten noch im Laufe des Tages mit Ergebnissen.
Großbrand in Langenzersdorf bei Wien

Bei der Bekämpfung der Flammen standen insgesamt etwa 200 Mann im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten am Dienstag bis gegen 22.00 Uhr, sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger.

Der Alarm war um 0.53 Uhr eingegangen. Als die ersten Löschmannschaften am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel. Eine umliegende Wohnsiedlung mit Reihen- und Einfamilienhäusern wurde von der Feuerwehr geschützt. Einige Anrainer flüchteten ins Freie. Laut Sicherheitsdirektion wurden ein Mehrparteienhaus und fünf Einfamilienhäuser in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.

Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen Flammen an

Obwohl die Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg und aus Wienmit einem Großaufgebot angerückt waren, wurden die beiden Lagerhallen – mit einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern – ein Raub der Flammen. In einer der beiden aus Beton und Wellblech errichteten Hallen war Plastikmüll gelagert. Dort dürfte der Brand auch ausgebrochen sein. In der anderen Halle wurden Parkettböden zum Verkauf angeboten.

(apa)

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