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"Erdgespräche" in Wien: Was jeder Einzelne für das Klima machen kann

Das waren die 12. Erdgespräche in Wien.
Das waren die 12. Erdgespräche in Wien. ©pixabay.com (Symbolbild)
Am Mittwoch fanden in Wien unter dem Motto "About Action and Justive" die zwölften "Erdgespräche" statt.

Unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen sprachen erfolgreiche Aktivisten darüber, wie sie sich engagiert haben und wie sie jeden Tag für einen gerechten Klimaschutz kämpfen.

"Die Zukunft ist weiblich, das ist und bleibt unser Credo", sagte Österreichs "First Lady" Doris Schmidauer in ihrer Eröffnungsrede und lobte den unermüdlichen Einsatz der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Es gehe beim Klimaschutz für sie nicht nur um die Zukunft des Planeten, sondern insbesondere um die Zukunft von uns allen.

Das waren die 12. "Erdgespräche" in Wien

Der Filmemacher Richard Ladkani, dessen Film "The Ivory Game: Das Elfenbein-Komplott" für weltweites Aufsehen sorgte, sprach über die Möglichkeiten, selbst einen Dokumentarfilm für Zuschauer aufregend zu gestalten. "Die Zutaten sind große Helden und spannende Bilder." Besonders stolz ist Ladkani auf die Folgen des Films über den Elfenbeinhandel in China. Mit Ende des Jahres 2017 verbot das Land den Handel mit Elefantenstoßzähnen.

Die Rapperin und Poetry Slammerin Yasmo trug einen Text über die Zerstörung der Erde vor. "Die HeldInnen der zweiten Reihe gehören ganz nach vorn", so ihre Botschaft über einzelne Personen, die etwas gegen die globale Erwärmung unternehmen wollen. Gemeinsam mit ihrer Rap-Kollegin Miedze Medusa hatte sie noch einen weiteren Sprechgesang parat, diesmal mit Kritik an der Wiener Gelassenheit. "Ein Wiener geht nicht unter, er verliert seinen Meerzugang beim aristokratischen Poker", so die beiden Künstlerinnen ironisch über die Folgen des steigenden Meeresspiegels.

Abschließend trat Joanna Sustento von den Philippinen auf die Bühne, die viele Familienmitglieder beim Taifun Haiyan im Jahr 2013 verloren hatte. "Die Klimakrise ist so real, wie die tausenden Menschen, die kein Zuhause mehr besitzen und ihre Familie verloren haben", sagte sie bei ihrer emotionalen Rede. "Für uns wird der 9. November 2013 für immer der Tag bleiben, an dem der stärkste Taifun auf die stärksten Menschen getroffen ist", sagte sie zum Abschluss über die Bevölkerung in ihrem Dorf, die nach der Naturkatastrophe eng zusammengewachsen ist.

(APA/Red)

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